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Ortswehr meistert fünfte Stufe im Wettbewerb Roter Hahn

Fünfter Stern für Bornstein Ortswehr meistert fünfte Stufe im Wettbewerb Roter Hahn

Als erste Brandschützer im Amt Dänischer Wohld haben die Aktiven der Ortswehr Bornstein am Sonnabend die fünfte Stufe der Leistungsprüfung Roter Hahn bestanden. Nach vier Stunden nahm Wehrführer Helge Möller den begehrter fünften Stern in Empfang.

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Ortswehrführer Helge Möller zeigt die Urkunde.

Quelle: Rainer I. Krüger

Neudorf-Bornstein. 70 Neudorf-Bornsteiner verfolgten die um 14.15 Uhr gestartete Zeremonie. Die meisten von ihnen hatten der Prüfung vorher zugeschaut. Schon vor der letzten Probe – einer Löschübung auf dem Hof von Lore Newe – hatten die Aktiven eine gute Figur gemacht. Unter anderem hatten sie auf dem alten Schulhof das Retten eines Verletzten aus einem Unfallauto gezeigt. 

„Sie müssten jetzt schon mit Benzin löschen, damit sie noch verlieren“, sagte Christoph Kabon. Vorsitzender der Prüfungskommission,  bereits vor der Schlussübung im Vertrauen. Das simulierte Feuer hatte es dennoch in sich. „Es wurde ein Schwelbrand gemeldet. Drei Bewohner werden vermisst“, beschrieb Möller das Ausgangsszenario. Löschen und Personenrettung unter Atemschutz waren somit angesagt. Dazu baute die Kommission noch Schwierigkeiten ein. Gleich nach Ankunft nahm Kabon den Maschinisten Hans Schuldt aus dem Geschehen. Wegen eines angeblich umgeknickten Fußes musste der Nothelfer selbst verarztet werden. Auch ein Zweiertrupp von Atemschutzgeräteträgern fiel aus. Gemäß Kommissionsregie gerieten Hauke Naeve und Martin Struck bei der Personensuche im Rauch in Schwierigkeiten und mussten vom zweiten Trupp gerettet werden. Gruppenführer Christoph Arp empfand diese Eingriffe allerdings nicht als ganz ungewöhnliche Besonderheiten wegen der höchsten Roter-Hahn-Stufe. „Die Übung ist so näher an der Normalität. Denn bei jedem Einsatz passiert Unvorhergesehens“, fand er. Neben Christoph Arp waren auch seine drei Söhne Felix. Jonas und Lukas bei der Übung gefordert. Sie spielten die mit Blessuren weggetragene Hausbewohner. Trotz einer sehr guten Gesamtbeurteilung war die Brandübung aber nicht perfekt. „Eine Tür hätte noch gesichert werden müssen“, merkte Kabon an.

22 von 26 Aktiven machten mit. Amtsdirektor Matthias Meins lobte ihren Einsatz. „Sie bringen Sicherheit in den Wohld“, bescheinigte er den Bornsteinern. Neudorf-Bornsteins Bürgermeister Claus Biehl (CDU) war selbst als Aktiver dabei. „Ich bin stolz, Mitglied dieser Truppe zu sein“, lautete sein Fazit.

Fünfter Stern für Bornstein

Ortswehr meistert fünfte Stufe im Wettbewerb Roter Hahn

 

Neudorf-Bornstein. Als erste Brandschützer im Amt Dänischer Wohld haben die Aktiven der Ortswehr Bornstein am Sonnabend die fünfte Stufe der Leistungsprüfung Roter Hahn bestanden. Nach vier Stunden nahm Wehrführer Helge Möller den begehrter fünften Stern in Empfang. 

70 Neudorf-Bornsteiner verfolgten die um 14.15 Uhr gestartete Zeremonie. Die meisten von ihnen hatten der Prüfung vorher zugeschaut. Schon vor der letzten Probe – einer Löschübung auf dem Hof von Lore Newe – hatten die Aktiven eine gute Figur gemacht. Unter anderem hatten sie auf dem alten Schulhof das Retten eines Verletzten aus einem Unfallauto gezeigt. 

„Sie müssten jetzt schon mit Benzin löschen, damit sie noch verlieren“, sagte Christoph Kabon. Vorsitzender der Prüfungskommission,  bereits vor der Schlussübung im Vertrauen. Das simulierte Feuer hatte es dennoch in sich. „Es wurde ein Schwelbrand gemeldet. Drei Bewohner werden vermisst“, beschrieb Möller das Ausgangsszenario. Löschen und Personenrettung unter Atemschutz waren somit angesagt. Dazu baute die Kommission noch Schwierigkeiten ein. Gleich nach Ankunft nahm Kabon den Maschinisten Hans Schuldt aus dem Geschehen. Wegen eines angeblich umgeknickten Fußes musste der Nothelfer selbst verarztet werden. Auch ein Zweiertrupp von Atemschutzgeräteträgern fiel aus. Gemäß Kommissionsregie gerieten Hauke Naeve und Martin Struck bei der Personensuche im Rauch in Schwierigkeiten und mussten vom zweiten Trupp gerettet werden. Gruppenführer Christoph Arp empfand diese Eingriffe allerdings nicht als ganz ungewöhnliche Besonderheiten wegen der höchsten Roter-Hahn-Stufe. „Die Übung ist so näher an der Normalität. Denn bei jedem Einsatz passiert Unvorhergesehens“, fand er. Neben Christoph Arp waren auch seine drei Söhne Felix. Jonas und Lukas bei der Übung gefordert. Sie spielten die mit Blessuren weggetragene Hausbewohner. Trotz einer sehr guten Gesamtbeurteilung war die Brandübung aber nicht perfekt. „Eine Tür hätte noch gesichert werden müssen“, merkte Kabon an.

22 von 26 Aktiven machten mit. Amtsdirektor Matthias Meins lobte ihren Einsatz. „Sie bringen Sicherheit in den Wohld“, bescheinigte er den Bornsteinern. Neudorf-Bornsteins Bürgermeister Claus Biehl (CDU) war selbst als Aktiver dabei. „Ich bin stolz, Mitglied dieser Truppe zu sein“, lautete sein Fazit.

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Rainer I. Krüger

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