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Erste Osterfeuer lodern

Strande Erste Osterfeuer lodern

In Strande brennt das Osterfeuer immer schon am Gründonnerstag: Hunderte Besucher beobachteten bei Bratwurst, Bier und Punsch die lodernden Flammen. Für die Veranstaltung von Gemeinde und Feuerwehr hatten Bauhofleiter Jens Rönnfeldt und Mitstreiter einen fünf Meter hohen Stapel mit Holzscheiten aufgetürmt.

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Bei Bratwurst, Bier und Punsch schauten sich hunderte Besucher am Gründonnerstag das Osterfeuer in Strande an.

Quelle: Jan-Torben Budde

Strande. „Das wird erst kurz vor dem Osterfeuer erledigt, damit sich an der Stelle ja keine Tiere mehr befinden“, erklärte Bürgermeister Holger Klink. Vor dem großen Moment herrscht besonders unter den Kindern eine gewisse Aufregung. „Es hat schon Tradition, dass sie das Feuer anzünden dürfen“, so Klink. Deshalb gebe es Überlegungen, mit der Aktion künftig früher am Abend zu beginnen, weil es für die Lütten sonst zu spät werde. Unabhängig davon bedurfte es wenig Überredungskunst, dass etwa zwei Dutzend Kinder mit Fackeln die Strohlunte ansteckten – natürlich unter Aufsicht der Freiwilligen Feuerwehr Strande.  

Mit von der Partie war Nikolai aus Felm. „Hat Spaß gebracht“, freute sich der Achtjährige. Während seine kleine Schwester Emilia (5) staunend daneben stand, beeindruckte die Eltern Britta und Raitschin Raitschew der professionell aufgeschichtete Holzstapel.

Viele Besucher fotografierten oder filmten die Flammen. Dabei wurde in lockerer Atmosphäre zwischen Wurtbude und Punschstand geklönt und gelacht. Einige Zaungäste schauten sich das Spektakel von der Promenade am Ostseestrand an. „Das sieht super aus“, schwärmten Ilona und Wolfgang Jahn. Das Paar aus Herdecke an der Ruhr ist erstmals in Strande zu Gast, verbringt dort die Ostertage. „Wir suchen etwas für den Herbst“, verrieten die Wochenendtouristen. Das Osterfeuer war keine schlechte Werbung. bud

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