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Mit neuem Boot auf Netzkontrolle

Schweinswal-Schutz Mit neuem Boot auf Netzkontrolle

Das Ostsee-Info-Center (OIC) ist auch auf dem Wasser mobil. Seit kurzem verfügt das Eckernförder Meereszentrum über ein neues Arbeitsboot mit Kabine. Eingesetzt wird es insbesondere, um die Freiwillige Vereinbarung zwischen Land und Fischerei zum Schutz der Schweinswale zu überwachen.

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Das neue Arbeitsboot des Ostsee-Info-Centers wird insbesondere zur Netzkontrolle im Rahmen des freiwilligen Schweinswal-Schutzes eingesetzt.

Quelle: Christoph Rohde

Eckernförde. Die Logos vom Ostsee-Info-Center, dem Projekt „Schweinswalfreundlich“ und der EU prangen in Blau am Rumpf des Bootes. Der Europäische Fischereifonds hat es auch finanziert. Froh ist das Meereszentrum, dass es jetzt mit dem 7,5 Meter langen Arbeitsboot mit geschlossener Kabine über eine sichere, schwimmende Plattform verfügt. „Die ersten zwei Jahre waren wir in kleineren, offenen Booten unterwegs“, sagt Bootsführer Gernot Gänssle. Doch das war auf die Dauer zu unsicher und es gab zu viele Ausfälle.

Ein Schwerpunkt für den Einsatz ist das Überwachen der Freiwilligen Vereinbarung zwischen Land und Fischerei zum Schutz der Schweinswale. Dafür sind Mitarbeiter des OIC an der gesamten schleswig-holsteinischen Ostseeküste zwischen Flensburg und Travemünde aktiv. In den Sommermonaten werden von ihnen die ausgebrachten Stellnetze eingemessen. Nach der Vereinbarung dürfen während der Kalbungs- und Paarungszeit der Schweinswale im Juli und August von den Fischern im Schnitt nur noch halb so lange Netze ausgelegt werden.

„Zum allergrößten Teil halten sich die Fischer daran“, sagt Hannah Sliwka vom OIC. „Wir sind sehr zufrieden damit, die Freiwilligkeit funktioniert.“ 230 der rund 300 aktiven Stellnetzfischer beteiligen sich inzwischen an dem Schweinswalschutz-Projekt.

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Christoph Rohde
Eckernförder Nachrichten

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