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Côte d’Azur im Norden

Strande Côte d’Azur im Norden

„Invitation au Voyage“ – Reiseeinladung: Auf der Promenade von Strande unterm lichten Zeltdach lässt sich entspannt studieren, wohin der Ausflug lockt. „Rayol-Canadel-sur Mer heißt das Ziel“, erklärt Caroline Thetiot charmant. Die Tourismuschefin wirbt hier seit Freitag für den Partnerort.

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Caroline Thetiot (links) und Christine Paustian werben für die Verbindung zwischen Le Rayol-Canadel-sur-Mer und Strande.

Quelle: Cornelia Müller

Strande. „Dabei bin ich gerade sehr von Strande begeistert“, sagt sie und lächelt. Sie ist zum ersten Mal an der Ostsee. „Ich dachte, es sei hier kalt und stürmisch. Aber mich hat die Sonne empfangen. Und dazu all die Segelboote, ein schöner Anblick!“ Mit Unterstützung von Strandes Tourismuschef Heike Drescher und spontaner Hilfe von drei Gastronomen, die das Dach, die die Hintergrundmusik und einen Willkommensdrink spendiert haben, hat die Hotel- und Tourismus-Managerin aus der kleinen Gemeinde an der Côte d’Azur am Morgen ihren Stand aufgebaut.

 Zur Seite steht ihr Christine Paustian, ebenso strahlend. Die Stranderin und ihr Ehemann haben die Kontakte zwischen dem Badeort, der ihrer Heimatgemeinde auf gewisse Weise ähnelt, geknüpft. Seit 30 Jahren machen sie Urlaub in Rayol, einem der drei Ortsteile. „Daher fühlen wir uns auch in Südfrankreich zu Hause“, ergänzt sie. „Bei den dortigen Kommunalwahlen erfuhren wir, dass man eine Partnergemeinde in Nordeuropa sucht. Was würde da besser passen als Strande?“

 Gemeindevertreter, Vereine und Bürger griffen die Idee gleich auf. Erste gegenseitige Besuche, aus eigener Tasche bezahlt, wurden organisiert. Jetzt wächst die Initiativgruppe zu einem festen Gremium, das auf privater Basis den Boden für eine spätere europäische Partnerschaft bereitet. Der erste Jugendaustausch ist für 2017 angebahnt. Zur praktischen Grundlagenarbeit gehört auch Thetiots Besuch.

 „Von Rayol haben wir noch nie gehört“, gibt ein junges Pärchen, das gerade Gastgeberverzeichnis und Ortsprospekte studiert, zu. Katerina Sack und Eike York-Pagel sind aus Kiel. „Es ist prima, wenn Orte in Europa Partner werden“, bestätigen sie. „Auch wir sind jetzt neugierig.“ Die Französin, die Wurzeln in den Niederlanden hat, und Christine Paustian sind erfreut. Auch bei den Strandern, die an den Stand kommen, stößt die Mission auf offene Ohren. Wer mehr über Rayol und das Projekt wissen will, trifft Caroline Thetiot auch an diesem Sonnabend ab 12 Uhr an oder besucht Facebook (Freundschaft Rayol-Canadel & Strande).

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Cornelia Müller
Eckernförder Nachrichten

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