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Beflügelter Gesang

Eckernförde Beflügelter Gesang

„Eigentlich brauchen wir gar nicht zu proben“, scherzt die Kirchenmusikdirektorin von St.-Nicolai, Katja Kanowski. Harmoniert doch das für einen speziellen Abend neu gegründete Ensemble so gut. Gemeinsam werden Pastoren ein Konzert am Freitag, 12. Juni, bestreiten.

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„Bengel“ bei der Probe: Manfred Adam (vorn), Ullrich Schiller und Dirk Homrighausen (hinten von links) sowie Klaus Kaiser (nicht im Bild) präsentieren in Begleitung von Katja Kanowski einen Konzertabend zugunsten eines neuen Flügels für St. Nicolai.

Quelle: Gerhard Breier

Eckernförde. Um 19 Uhr lautet das Motto in der Eckernförder Kirche Wenn (B)Engel singen – unsere Pastoren singen be-flügelt.

 Das Publikum darf sich auf ein „sehr, sehr kontrastreiches Programm“ freuen, wie Katja Kanowski verspricht, die Bach- und Brahms-Werke ebenso auf ihrem Probenplan hat wie eine Jazznummer. Bunt wird es mit dem „beflügelten“ Gesang: „Es kann schon passieren, dass jemand Udo Jürgens singt“, verrät Dirk Homrighausen. Und auf „eine Melodie von Bonnie Tyler und etwas von den Beatles“, freut sich schon Manfred Adam. Die weiteren „Bengel“, Klaus Kaiser und Ullrich Schiller, erweitern das „Potpourri aus Chansons, Liedern und Seemannsgarn“. Dass es ein gutgelaunter Abend wird, verspricht die erste muntere Probe – nicht von ungefähr im Langlohaus am privaten Flügel von Katja Kanowski. Fehlt es doch dem Instrument der St.-Nicolai-Gemeinde allmählich an Klangpracht. „Der alte Bechstein-Flügel ist nun, nachdem er über 100 Jahre treu seinen Dienst getan hat, für Gottesdienste und Konzerte nicht mehr angemessen tauglich“, erklärt die Kirchenmusikdirektorin. Deshalb soll ein neues Instrument angeschafft werden. „Schon seit einiger Zeit sammeln wir Spenden für diesen Zweck“, so Kanowski, die sich von dem Konzert eine Finanzspritze erhofft, „einige Menschen haben bereits großzügig gespendet, doch da wir ein gutes Instrument, das den wunderbaren St.-Nicolai-Kirchraum auch füllt, erwerben wollen, fehlen noch etwa 20000 Euro. So verbinden wir das Angenehme mit dem Nützlichen.“ Der Eintritt ist frei, Spenden sind natürlich willkommen.

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