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Für drei Jahre Unicef-Schule

Eckernförde Für drei Jahre Unicef-Schule

Ein langjähriges Engagement ist belohnt worden: Die Eckernförder Peter-Ustinov-Schule ist jetzt offiziell eine „Schule aktiv für Unicef“. Auf dem Sommerfest zum Schulabschluss, an dem rund 1500 Schüler und Eltern teilnahmen, enthüllte Schulleiter Dirk Söhren stolz das neue Schild.

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Birgit Bremer (rechts) sowie Klaus Röder (links) und Ingrid Miertsch von Unicef zeichnen die Peter-Ustinov-Schule als Unicef-Schule aus. Schulleiter Dirk Söhren enthüllte das neue Schild.

Quelle: Christoph Rohde

Eckernförde. Ein weiteres Ereignis steht der Gemeinschaftsschule in Kürze bevor: Die Peter-Ustinov-Schule wird 25 Jahre alt.

 Birgit Bremer, Leiterin der Kieler AG „Schule aktiv für Unicef“, würdigte über 20 Jahre Einsatz der Schule für das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen. Dabei sei die Peter-Ustinov-Schule tatkräftig von dem Eckernförder Unicef-Team unterstützt worden. „Eine tolle Kooperation“, lobte Bremer. So gibt es an der Schule Unicef-Projektkindertage, beteiligt sie sich am Weltkindertag und an der Unicef Gala in der Eckernförder Stadthalle. Die Peter-Ustinov-Schule ist die 20. Schule, die die Auszeichnung erhält. Verliehen wird sie für drei Jahre.

 Das Unicef-Engagement fällt an der Gemeinschaftsschule zusammen mit anderen Aktivitäten. So ist die Schule seit einigen Jahren „Schule ohne Rassismus“ und sie hat sich als Kompetenzzentrum Begabtenförderung qualifiziert. Darüber hinaus werden inzwischen sechs bis sieben Flüchtlingskinder in den Schulalltag integriert. „Deshalb haben wir zugestimmt, ab nächstem Schuljahr einige Flüchtlinge in Deutsch als Zweitsprache (DAZ) zu unterrichten“, teilte Söhren mit. „Ein Teil wird bei uns bleiben und dann auch weiter beschult.“

 Schon jetzt laufen die Planungen für das Jubiläum. Am 1. August wird die Peter-Ustinov-Schule 25 Jahre alt. „Wir sind noch relativ jung und immer noch dynamisch“, sagte Söhren.

 Gefeiert werden soll allerdings erst später. Der offizielle Festakt ist für den 14. März kommenden Jahres vorgesehen. Als besonderer Gast ist der renommierte Kieler Klimaforscher Dr. Mojib Latif eingeladen. „Wir müssen alle mehr für den Klimaschutz tun“, betonte der Schulleiter. Auf dem Sommerfest gab es davon eine Kostprobe: Statt Einweg-Tellern und -Bechern waren die Gäste gebeten worden, eigenes Geschirr mitzubringen – „damit wir hinterher keine Müllhalde haben“.

 Bereits Anfang Dezember will die Peter-Ustinov-Schule ihre „Sternstunden“ in der Adventszeit intensiver begehen. Bei dieser Veranstaltung stellen sich die rund 830 Schüler mit Projekten vor, eingeladen sind auch Ehemalige.

 Musikalisch zeigten die verschiedenen Schulorchester schon auf dem Sommerfest, was sie drauf haben. Und zum Schluss durften alle eine von Torsten Plaß getextete Schulhymne mitsingen, in der es unter anderem heißt: „Eine Schule für die Kinder aller Welt sind wir.“

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Ein Artikel von
Christoph Rohde
Eckernförder Nachrichten

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