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Die neue „Hildegard“ wird größer als ihre Vorgängerin

Neue Vereinshütte Die neue „Hildegard“ wird größer als ihre Vorgängerin

Das Jahr 2015 begann verheerend für die Asgard-Pfadfinder aus Altenholz, doch zumindest endet es mit guten Aussichten: Nachdem Anfang Januar die Blockhütte des Freien Pfadfinderbundes abgebrannt war, wurde vor wenigen Tagen der Vertrag für die neue Hütte unterzeichnet.

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Die Reste der abgebrannten Hütte auf dem Gelände der Asgarder Pfadfinder sind nun verschwunden.

Quelle: Kerstin v. Schmidt-Phiseldeck

Altenholz. Eine Flensburger Firma wird die Hütte schlüsselfertig errichten, erklärte der Asgard-Vorsitzende Janke Süverkrüpp: „Wir Pfadfinder greifen erst beim Innenausbau ein.“ Zum Glück war die alte Hütte, liebevoll „Hildegard“ genannt, versichert: 110000 Euro von der Versicherung bekommen die Pfadfinder, die beim Brand auch Zelte, Ausrüstung und unersetzbare Erinnerungsstücke verloren haben. Das Türschild „Hildegard“ verbrannte damals übrigens nicht – es soll auch an der neuen Hütte hängen.

 Der Neubau, erklärt Süverkrüpp, kostet insgesamt 130000 Euro. Über 7000 Euro erhielten die Asgard-Mitglieder nach dem Brand zudem an Spenden – weitere sind willkommen. Die Pfadfinder hätten nach dem Feuer „unglaublich viel Zuspruch und Unterstützung von allen Seiten erfahren“, erklärte der Vorsitzende. Ob das Feuer auf Brandstiftung oder einen technischen Defekt zurückgeht, dazu konnte die Polizei gestern keine Angaben machen. Ein Zusammenhang mit dem Großbrand an der Stifter Ladenzeile wird nicht gesehen.

 Eine frühere Bundeswehrbaracke diente vor etwa 15 Jahren als Grundgerüst für die abgebrannte Hütte „Hildegard“. Die Pfadfinder bauten sie mit viel Eigeninitiative aus. Die Gemeinde Altenholz stellte das Grundstück am Spazierweg zwischen Fachhochschule und B503, gegenüber von den Studentenwohnungen der FH, zur Verfügung.

 „Hildegard“ war 75 Quadratmeter groß. Sie diente als Gruppenraum und Lager für Material. Zudem hatte sie auch eine Küche. Die neue Hütte wird 14 Meter lang und 6,5 Meter breit und damit 16 Quadratmeter größer werden. Der eingeschossige, schlichte Bau bekommt ein relativ flaches Dach. Holzbohlen bilden die Außenfassade, die in den klassischen schwedischen Farben Rot und Weiß gestrichen werden soll, erklärt der Asgard-Vorsitzende.

 Janke Süverkrüpp hofft, dass die neue Hütte bis zum Pfingstlager im Mai 2016 steht. „Das wäre für uns ein Traumdatum!“ Schließlich feiert der Asgard-Bund mit seinen zwei Stämmen im nächsten Jahr sein 40-jähriges Bestehen. Es sieht ganz so aus, als könnte 2016 für die 65 Mitglieder ein besseres Jahr werden.

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Ein Artikel von
Kerstin von Schmidt-Phiseldeck
Redaktion Lokales Kiel/SH

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