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Eckernförde fest in Seeräuberhand

Piratenspektakel Eckernförde Eckernförde fest in Seeräuberhand

Wenn Seeräuber shoppen gehen, nennt sich das einklaufen: Beim Piratenspektakel in Eckernförde wurden am Sonnabendvormittag Innenstadtgeschäfte und der Wochenmarkt unsicher gemacht.

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Auch Piraten brauchen Vitamine: Bei Gemüsehändler Peter Nebbe erbeutet die wilde Horde Blumenkohl, Wirsing und Weißkohl.

Quelle: Burkhard Kitzelmann

Eckernförde. Gemüsehändler Peter Nebbe rückte freiwillig Wirsing, Blumenkohl und Radieschen raus, als sich Käpt’n Renate, Lagerschmied Börsdy, Maat Egbert, Calypso, Kaper-Käthe und Cherry Blossom vor seinem Stand aufbauten. Sind die wilden Piraten etwa Vegetarier? „Keineswegs“, versicherte Kaper-Käthe, um sogleich mit dem Rest der wilden Horde den Stand von Fleischer Arno Behrens aus Groß Wittense anzusteuern: „Her mit den Würstchen!“

 Emanzipation ist auch in der scheinbar so männlichen Welt der Freibeuter längst kein Fremdwort mehr. Beim jetzt 20. Piratenspektakel im Ostseebad drängen die Piratentöchter an die Macht: Miriam, Schreiba-Ling, Hufeisen-Lilly und Missy Link. Zwischen den Alt- und den Jungpiraten kam es am Sonnabend sogar zu einem Kampf. Diesen hatte Magister Wigbold angezettelt.

Hier finden Sie Bilder von den diesjährigen Piratentagen.

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 Beim Piratenspektakel wird jedoch nicht nur gekämpft und gemeutert, geraubt und geschossen – es gibt auch jede Menge Mitmach-Spaß für die ganze Familie, und das noch bis Sonntagabend. Für den musikalischen Höhepunkt des Stadtfestes will am Sonnabend ab 21.15 Uhr auf der Hafenbühne die Neue-Deutsche-Welle-Legende Extrabreit sorgen. „Hurra, hurra, die Schule brennt“ – das dürfte ganz im Sinne der wilden Piratenhorde sein.

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Burkhard Kitzelmann
Eckernförder Nachrichten

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