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Zum Freibeuter gekämpft und getauft

Piratenspektakel Eckernförde Zum Freibeuter gekämpft und getauft

Sie heißen künftig „Black Swan“, „Schreiba Ling“ oder „Ratten Resi“. Und mit ihrem neuen Namen gehören sie nunmehr zum erlauchten Kreis der Freibeuter. Mit der Taufe von sechs Anwärtern erlebte das Piratenspektakel in Eckernförde am Sonntagnachmittag einen weiteren Höhepunkt.

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Hering von Seenot taufte die angehenden Piraten unterstützt von Käpt'n Renate mit Ostseewasser. Auf dem Foto sind die Täuflinge Lisa Matthiesen, Lonnie Schwan, Ariane Stuber und Aiko Greve (von rechts) zu sehen.

Quelle: Uwe Rutzen

Eckernförde. Seit Freitagnachmittag befand sich das Ostseebad fest in den Händen der Piraten. Sehr zur Freude vor allem der Kinder, die den bärtigen und recht wild aussehenden Gesellen zumeist mit Ehrfurcht begegneten. Dabei waren Käpt’n Sven Rosa Black (den Zusatz „Rosa“ erhielt er übrigens wegen eines rosafarbenen Totenkopfs, den er an einer Kette um den Hals trägt), Käpt’n Renate, Käpt’n Schwarzbart sowie Magister Wigbold und ihre Kumpanen gar nicht so übel, wie sie aussahen. Auch nicht auf ihren Beutezügen durch die Eckernförder Innenstadt, wo sie unter anderem auf dem Wochenmarkt „einklaufen“ gingen und dabei reichlich Schmackhaftes für ihre im Piratendorf zurückgelassenen Kameraden mitbrachten.

Im Dorf neben dem Ostsee-Info-Center war in diesem Jahr ganz besonders viel los. Vor allem weil der Verein Kornersfjord mit unzähligen Aktivitäten und Aktionen für die Kinder aufwartete. Darüber hinaus konnte der Nachwuchs ein Spielschiff bauen, das ab Montag ersteigert werden kann. Das Mindestgebot beträgt 100 Euro. Alle weiteren Informationen gibt es bei der Touristik (Tel. 04351/71790).

Auch die Taufe der Piraten-Anwärter ging am Sonntagnachmittag direkt neben dem Piratendorf kindgerecht und vor großer Kulisse über die Bühne. Zum Kreis der furchtlosen Freibeuter gehören künftig „Ratten Resi“ (Ariane Stuber), „Sir Brumm“ (Maurice Fillmer), „Lady Lynx“ (Lisa Matthiesen), „Siegel Sven“ (Aiko Greve), „Black Swan“ (Lonnie Schwan) und „Schreiba Ling“ (Kristin Lück).

Am Abend – nach Seewettkampf und vielen kleinen Scharmützeln in der Stadt – verließen die Piraten wieder die Stadt. Zuvor ließen sie noch all ihre Gefangenen frei. Das wurde letztlich mit einem großen Festfeuerwerk gefeiert.

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Ein Artikel von
Uwe Rutzen
Ressortleiter Eckernförder Nachrichten

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Eckernförde
Foto: Gegen die Übermacht der Piraten – links Käpt’n Black – haben die Stadtwachen, Bürger und Fischer der Stadt letztlich keine Chance.

Sie kamen über die Ostsee und brachten den Sommer zurück nach Eckernförde. Doch eigentlich zählen sie so gar nicht zu den Wohltätern, die andere beschenken. Die Freibeuter der Meere, die jetzt im Ostseebad an Land gingen, sind vielmehr darauf aus, etwas mitzunehmen. In diesem Fall die prallgefüllte Goldtruhe aus städtischem Besitz.

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