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4000 Besucher bei Rapsblütenfest

Open-Air-Party in Gettorf 4000 Besucher bei Rapsblütenfest

Bei der Wahl zur 10. Gettorfer Rapsblütenkönigin gab es am Sonntagnachmittag ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Mit 320 Stimmen und damit einem leichten Vorsprung vor Michaela Gertz (36) und Susan Wolter (23) ging schließlich die zahnmedizinische Fachangestellte Kimberley Litzner (19) aus Gettorf als Siegerin hervor.

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Die 19-jährige Kimberley Litzner (links) ist die neue Gettorfer Rapsblütenkönigin.

Quelle: Burkhard Kitzelmann

Gettorf. Erste Gratulantin war ihre Vorgängerin Yanina Klitzka. „Ich hätte gern noch ein Jahr drangehängt, denn es hat mir sehr viel Spaß gemacht, als Rapsblütenkönigin die Gemeinde Gettorf repräsentieren zu dürfen“, sagte die 22 Jahre alte Lindauerin.

Super Auftakt für das Rapsblütenfest 2015 in Gettorf: Das ganze Ortszentrum verwandelte sich am Abend des Sonnabend in eine riesige Tanz- und Spaßmeile. Weit über 1000 Besucher feierten mit Helene-Fischer-Double Barbara Vorbeck und DJ-Ötzi-Double Kay Christiansen eine Open-Air-Party.

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Rund 3000 Besucher am Sonntag und weit über 1000 gut gelaunte Menschen bei der Open-Air-Party am Sonnabendabend auf dem Marktplatz: Thomas Grötsch, Chef des Handels- und Gewerbevereins, ist mit dem Rapsblütenfest rundum zufrieden. „Das ist hier ja wie auf der Kieler Woche“, schwärmte er, als DJ Harald Wulf, das DJ-Ötzi-Double Kay Christiansen und das Helene-Fischer-Double Barbara Vorbeck auf der Open-Air-Party das Gettorfer Ortszentrum zum Kochen brachten. Zu den Gewinnern gehörten auch die Gastronomen, die Unmengen an Getränken und Snacks verkauften. Das Marktcafé von Anja und Jürgen Johannsen war kurzerhand in eine karibische Cocktailbar verwandelt worden, schräg gegenüber am GSC-Stand kamen die ehrenamtlichen Grill-Experten kaum hinterher, die Nachfrage nach Bratwürsten und Steaks im Brötchen zu befriedigen. Restlos ausverkauft waren am Sonntag auch 1200 Lose. „Der Erlös geht in diesem Jahr an den Tierpark-Förderverein“, erläuterte Organisator Klaus Juschkat.

Die Cima, die für die Gemeinde ein Marketingkonzept erstellt, nutzte die Gelegenheit, um mit Bürgern ins Gespräch zu kommen und um Anregungen zu sammeln. „Ganz oben auf der Wunschliste steht eine größere Angebotsvielfalt und eine Belebung des Ortszentrums“, sagte Cima-Mitarbeiterin Lisa Scheer. Die Sache mit der Belebung hat am Wochenende bereits prima funktioniert. Deshalb wird nach Auskunft von Thomas Grötsch darüber nachgedacht, neben dem Rapsblütenfest eine weitere Großveranstaltung in Gettorf zu etablieren, zum Beispiel ein Weinfest.

Bei aller Ausgelassenheit gab es auf dem Rapsblütenfest auch Platz für ernste Themen. Der Hospizverein informierte über sein neues Begleithunde-Angebot „Sanfte Pfoten“, und Mitglieder des Flüchtlingsbeirats erläuterten, wie in Gettorf und Umgebung eine Willkommenskultur für diejenigen Menschen geschaffen wird, die wegen Krieg und Verfolgung ihre Heimat verlassen mussten. „Wir brauchen unbedingt noch weitere freiwillige Helfer“, so der Sprecher des Flüchtlingsbeirats, Christian Schnarke. Auch die Awo, die den Zuschlag für ein Familienzentrum bekam, warb für ihre Arbeit. „Für den 4. Juli planen wir ein großes Sommerfest“, sagte Geschäftsführerin Katrin Mates.

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Ein Artikel von
Burkhard Kitzelmann
Eckernförder Nachrichten

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