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Jugendparlament tagt in der Waldorfschule

Regionale Auswahlsitzung Jugendparlament tagt in der Waldorfschule

Die ersten Organisatoren sind bereits am Dienstag in der Eckernförder Waldorfschule eingetroffen. Sie haben die Aufgabe, alles für die Ankunft der für Donnerstag avisierten 150 Teilnehmer der regionalen Auswahlsitzung des Europäischen Jugendparlaments (EJP) vorzubereiten.

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Von Donnerstag bis Sonntag kommen die Jugendlichen von elf Schulen in Norddeutschland und Gäste aus ganz Europa in Eckernförde und Kiel zu einer erweiterten Parlamentssimulation zusammen.

Quelle: Privat

Eckernförde. Von Donnerstag bis Sonntag kommen die Jugendlichen von elf Schulen in Norddeutschland und Gäste aus ganz Europa in Eckernförde und Kiel zu einer erweiterten Parlamentssimulation zusammen.

„In themenspezifischen Ausschüssen diskutieren die Jugendlichen bundesweit erstmals in einer Waldorfschule über das Thema „Tourismuspolitik der Europäischen Union” auf Englisch über verschiedene Probleme und Konflikte der Europäischen Union. Die Lösungsvorschläge werden schließlich in einer Resolution zusammengefasst“, erklärt Anna Barkmeyer vom Organisationsteam.

Nach zwei Tagen mit abwechslungsreichem Programm, bestehend aus Teambildung, Ausschussarbeit, einem „Euro-Village“, der „Open Stage Night“ und einer Stadtrallye in Eckernförde würden die Jugendlichen am Sonnabend in Kiel ab 13 Uhr ihre Arbeitsergebnisse während der parlamentarischen Vollversammlung im Landtag von Schleswig-Holstein vorstellen. Die Schirmherrschaft für das regionale Finale in Norddeutschland haben die Präsidentin der Kultusministerkonferenz Claudia Bogedan, Schleswig-Holsteins Europaministerin Anke Spoorendonk sowie Eckernfördes Bürgermeister Jörg Sibbel übernommen.

Der Nationale Auswahlprozess ist ein jährlicher Schulwettbewerb des Vereins Europäisches Jugendparlament (EJP) in Deutschland, der durch die ehrenamtliche Arbeit von Studierenden sowie Schülern getragen wird. In einem jährlich stattfindenden Wettbewerb, für den sich Jugendliche zwischen 15 und 19 Jahren deutschlandweit bewerben dürfen, wählt das EJP seit 1990 durch einen mehrstufigen Auswahlprozess je zwei Schuldelegationen und einzelne Jugendliche aus, welche Deutschland auf internationaler Ebene vertreten. In den letzten Jahren haben sich dabei regelmäßig über 400 Schüler von rund 70 Schulen beworben. Die regionalen Auswahlsitzungen stellen dabei den ersten Schritt dieses Prozesses dar. An den insgesamt drei Veranstaltungen – in Eckernförde, Landshut und Düren – beteiligen sich jeweils zehn Schuldelegationen aus Nord-, Süd- und Mitteldeutschland sowie 30 Einzelteilnehmer, die sich zuvor mit einer Resolution bei einer Vorauswahl erfolgreich beworben haben. In den Regionen haben die Jugendlichen die Möglichkeit, sich für die 26. Nationale Auswahlsitzung am Juni 2016 in Lübeck zu qualifizieren. Auf dieser Sitzung wählt eine Jury zwei Delegationen aus, die Deutschland auf den kommenden Internationalen Sitzungen in Laax in der Schweiz im Herbst 2016 und im norwegischen Trondheim im Frühjahr 2017 vertreten.

Das Europäische Jugendparlament in Deutschland gehört zum Dachverband des European Youth Parliaments, das in 41 Ländern vertreten ist.

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