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SPD zur Schülerbeförderung Wege neu berechnen

Bei der Überarbeitung der Schülerbeförderungssatzung will die SPD-Kreistagsfraktion unter anderem erreichen, dass in Zukunft bei der Berechnung der Schulweglänge die tatsächliche Entfernung von der Wohnadresse zur Schule zur Bemessungsgrundlage wird.

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Wann wird die Schülerbeförderung bezahlt? Darüber wird in den politischen Gremien des Kreises Rendsburg-Eckernförde debattiert.

Quelle: Archiv/Frank Peter

Gettorf/Rendsburg. Gettorf/Rendsburg. Bei der Überarbeitung der Schülerbeförderungssatzung will die SPD-Kreistagsfraktion unter anderem erreichen, dass in Zukunft bei der Berechnung der Schulweglänge die tatsächliche Entfernung von der Wohnadresse zur Schule zur Bemessungsgrundlage wird.

 Die KN hatten in der vergangenen Woche darüber berichtet, wie der Kreis auf der einen und der Schulverband Gettorf und Umgegend auf der anderen Seite die Schülerbeförderunsgssatzung unterschiedlich interpretieren. Streitpunkt ist unter anderem die Berechnung der Schulweglänge auf der Basis eines imaginären Ortsmittelpunkts. Dies sei „technisch der Stand des letzten Jahrhunderts“ und führe zu vielen Ungerechtigkeiten, meint der stellvertretende SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzende Martin Tretbar-Endres. Die Schulen der dänischen Minderheit berechneten die Schulweglänge schon heute nach dem tatsächlichen Wohnsitz. Technisch machbar sei dies also.

 Mit der Anwendung des „realen Wohnsitzprinzip“ könnte nach Aussage von Tretbar-Endres auch die Benachteiligung von Schülern aus den Städten Rendsburg und Eckernförde beendet werden. Denn diese seien bisher von der Schülerbeförderung ausgeschlossen, obwohl einige von ihnen eigentlich über der Kilometergrenze lägen. Auch dazu werde die SPD-Fraktion im Regionalentwicklungsausschuss des Kreises einen entsprechenden Antrag stellen. Grundsätzlich bleibe die SPD-Fraktion bei ihrer Forderung, die Elternbeteiligung an der Schülerbeförderung komplett zu streichen.

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Ein Artikel von
Burkhard Kitzelmann
Eckernförder Nachrichten

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