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Erster Auftritt der Jugendwehr

Revensdorf Erster Auftritt der Jugendwehr

18 Mädchen und Jungen bilden die frisch gegründete Jugendfeuerwehr Revensdorf. Am Sonntag wurde das mit 200 Besuchern gefeiert. Erste Belastungsprobe für den Nachwuchs: Beim Antreten in Einsatzkleidung und mit Helm gerieten die Kinder und Jugendlichen ganz schön ins Schwitzen.

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Frisch eingekleidet und voller Tatendrang präsentierte sich die neu gegründete Jugendfeuerwehr mit Jugendwart Markus Gertz vor einem Löschfahrzeug am Revensdorfer Gerätehaus.

Quelle: Jan Torben Budde

Lindau. Einen Löschangriff aufbauen, Schläuche ausrollen, im Unimog mitfahren und Gerätekunde: „Es ist eine tolle Gemeinschaft“, begründete Lasse Hein (11) seinen Eintritt in die Jugendwehr. „Wir machen hier coole Sachen, zum Beispiel kleine Übungen“, erzählte Jasmin Neve (14). Ihre Freundin Rona Reinberg (17) hatte ein „Mitmachtag“ der Feuerwehr im vergangenen Mai überzeugt.

 Jugendwart Markus Gertz war von dem Ansturm auf die Jugendwehr überrascht: „Es stehen sogar noch einige Kinder auf der Warteliste.“ Denn das Mindestalter ist zehn Jahre. „Da fiebert manches Kind dem nächsten Geburtstag entgegen“, so der 46-Jährige, dessen Betreuerteam noch Stellvertreter Rüdiger Hein, Sven Wichmann, Benjamin Hussong, Andrea Brügmann und Angelique Gertz angehören. Alle zwei Wochen am Dienstag, 18 bis 19.30 Uhr, trifft sich die Jugendwehr am Gerätehaus. Es sind sogar zwei Jungen aus Neuwittenbek und Holtsee dabei. Markus Gertz: „Es dürfen gerne noch mehr Kinder mitmachen.“ Im Sommer gab es bereits Dienste. Die Kinder wurden eingekleidet, machten Knoten und ließen sich für einen Fotowettbewerb knipsen. „Sie bekommen hier eine richtige Feuerwehrausbildung“, erklärte der Hauptfeuerwehrmann. Zwischendurch steht auch Eisessen oder ein Ausflug in einen Klettergarten auf dem Programm.

 Wehrführer Joachim Niebuhr freut sich über die Jugendwehr: „Unsere Feuerwehr ist zwar mit 36 Aktiven gut aufgestellt, aber ein Gedanke ist natürlich, schon rechtzeitig für Nachwuchs zu sorgen.“ Als Träger des Brandschutzes hatte die Gemeinde der Gründung zugestimmt. Bürgermeister Jens Krabbenhöft freute sich über das starke Interesse an der Jugendwehr: „Sie ist für die Gemeinde ein großer Gewinn.“

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