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Eine Ruderbootfähre für den Hafen

Maritimes Projekt Eine Ruderbootfähre für den Hafen

Die Idee klingt charmant: Der Riesebyer Christian Durow plant eine Ruderbootfähre für den Eckernförder Hafen. Klappt es mit den Genehmigungen, möchte er zur Saison 2018 loslegen. Der Wirtschafts- und Finanzausschuss befürwortete Montagabend das Projekt – allerdings unter einer Bedingung.

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Eine Ruderbootfähre soll ab der Saison 2018 Gäste durch den Eckernförder Hafen schippern.

Quelle: JOERG KNORR

Eckerrnförde. Durow hat alles durchgerechnet. Er sieht gute Chancen für einen Ruderfährbetrieb im Ostseebad. Nach seinem Konzept sollen die Ruderboote im Sommerhalbjahr zwischen dem Steindamm, dem Außenhafen und dem Borbyer Ufer (Steinmole) pendeln. An der Anlegestelle Steinmole soll als Anfahrtpunkt und zusätzliches wirtschaftliches Standbein ein mobiler Shop stehen, aus dem heraus Essen und Getränke verkauft werden.

Der Ausschuss gab einstimmig Grünes Licht für das Projekt unter der Voraussetzung, dass der Stadt Eckernförde und den Stadtwerken als Hafenbetreiber dadurch keine Aufwendungen und Kosten entstehen. Drei, minimal zwei Boote sind geplant, die über den Hafen schippern und jeweils bis zu fünf Gäste mitnehmen können. Der Fährbetrieb soll vom 1. Mai bis Mitte Oktober freitags bis sonntags laufen sowie täglich in der Hochsaison Juli/August. „2018 würde ich gerne mit den ersten Fahrten starten“, hofft Durow auf die noch ausstehenden Genehmigungen. Der mobile Shop an der Steinmole Borbyer Ufer soll für eine kleine Gastronomie über 30 bis 40 Außenplätze verfügen und maritim gestaltet sein.

Dass der Betrieb einer Ruderbootfähre wetterabhängig ist, dessen ist sich Durow bewusst. „Aber welches Tourismusangebot im Freien ist das nicht“, fügt er an.

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Ein Artikel von
Christoph Rohde
Eckernförder Nachrichten

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