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Mülltonnen bleiben ein Ärgernis

Rund um die St.-Nicolai-Kirche Mülltonnen bleiben ein Ärgernis

Das Problem mit den zahlreichen Müllbehältern rund um die St.-Nicolai-Kirche in Eckernförde scheint sich nicht lösen zu lassen. „Das ist peinlich und unerfreulich“, kommentierte Günter Haß, Vorsitzender des Altstadtvereins, auf der Jahresmitgliederversammlung am Montagabend.

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Viele Eckernförder stören sich an den zahlreichen Müllbehältern im Umfeld der St.-Nicolai-Kirche in Eckernförde.

Quelle: Uwe Rutzen

Eckernförde. Die einen behaupten, es seien etwas über 20 Tonnen, die die Kirche im Zentrum der Ostseestadt umgeben, anderen sprechen von fast 40 Behältern. Das scheint von Zeit zu Zeit zu wechseln. Jetzt, so sagte Haß, wolle sich die Stadt zumindest für die Container des „Ratskellers“ und die Tonnen des Wochenmarkts um einen ansprechenden Sichtschutz bemühen. Vorstandsmitglied Uwe Burscheid, der in der Sache wiederholt bei Stadt und Kirche vorstellig geworden ist, zeigte sich ebenfalls enttäuscht. Er ist der Meinung, dass ein mit Efeu bewachsenes Drahtgitter auf dem kirchlichen Gelände zumindest teilweise für eine Verbesserung sorgen könnte. Die Kosten, die dafür auf die Kirche zukämen, bezifferte er auf knapp 1200 Euro.

Bedauert wird vom Verein der Abriss zahlreicher Gebäude im Stadtbild, unter anderem aus dem Eigentum des GWU. Die Neubauten, so betonte der Vorsitzende, würden keine Verbesserung des Stadtbilds darstellen. Umso mehr wollen sich die Mitglieder für eine Restaurierung des unter Denkmalschutz stehenden Hauses Bergstraße 12 einsetzen. Dabei handelt es sich um das Geburtshaus von Lorenz von Stein. Sehr kritisch wird vom Altstadtverein die Diskussion um den Neubau eines Kinos begleitet, ebenso das Projekt Nooröffnung und die geplante Ansiedlung eines weiteren Hotels auf dem Exer. Für den Bereich der Gaehtjestraße spricht sich der Verein gegen eine massive, wasserseitige Bebauung aus.

Für das kommende Jahr kündigte Günter Haß bereits jetzt seinen Rückzug vom Amt des Vorsitzenden an. Dann werde er 80 und wolle etwas kürzer treten. Die Unterstützung Jüngerer wünscht er sich allerdings nicht nur für die Vorstandsarbeit. Auch für die Aktualisierung der Homepage des Vereins würde sich der Vorstand um tatkräftige Hilfe aus den Reihen der Eckernförder freuen.tze

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Ein Artikel von
Uwe Rutzen
Ressortleiter Eckernförder Nachrichten

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