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Sabrina Trothe neue Chefin

Finanzamt Eckernförde-Schleswig Sabrina Trothe neue Chefin

Die 200 Mitarbeiter des Finanzamts Eckernförde-Schleswig haben eine neue Chefin. Sabrina Trothe trat am Donnerstag am Standort in Schleswig ihre Stelle als Vorsteherin an. Landesfinanzministerin Monika Heinold führte die 44-Jährige ins Amt ein.

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Sabrina Trothe (links) ist neue Vorsteherin des Finanzamts Eckernförde-Schleswig. Landesfinanzministerin Monika Heinold gratulierte zum Dienstantritt.

Quelle: Rainer I. Krüger

Eckernförde/Schleswig. Die neue Chefin arbeitet seit 16 Jahren in der Steuerverwaltung, erläuterte Heinold. Trothes Laufbahn begann im Jahr 2000 im Finanzamt Bad Segeberg. Es folgten sieben Jahre am Finanzamt Flensburg. Im Finanzamt Nordfriesland war Sabrina Trothe am Standort Leck bis 2013 Umsatzsteuer-Hauptsachgebietsleiterin und Sachgebietsleiterin in der Betriebsprüfungsstelle. „In dieser Zeit haben Sie es sogar bis in das Fernsehen geschafft. Zu Gast im Finanzamt war das Kamerateam der RTL-Sendung ,Peter Zwegat – Raus aus den Schulden’. Keine leichte Aufgabe, aber ein Musterbeispiel für eine bürgerfreundliche Steuerverwaltung“, ging Heinold auf ein anekdotenreiches Detail in Trothes Berufsleben ein. Anschließend kam Trothe für zwei Jahre als Referentin für die Bereiche Steuerfahndung und Steuerstrafrecht ins Kieler Finanzministerium. Als „pragmatisch, praktisch, gut“, hätten Kollegen ihren Arbeitsstil beschrieben. Seit 2015 arbeitete Trothe wieder im Finanzamt Nordfriesland, diesmal am Standort Husum als Sachgebietsleiterin in der Rechtsbehelfsstelle und der Erhebungsstelle. Trothe, die in Handewitt wohnt, machte einen Grundsatz ihrer Arbeit deutlich: „Ich behandle andere Menschen so, wie ich selbst behandelt werden möchte.“ Für das Finanzamt in Schleswig endete eine Zeit ohne Chef. Seit dem Abschied von Wolfgang Arzt im Juni 2015 hatte es Gabriela Schwiewager als Ständige Vertreterin des Vorstehers geleitet. Von den Mitarbeitern sind 150 in Schleswig und 50 in Eckernförde tätig. Personalratsvorsitzende Jutta Retzka nutzte Heinolds Besuch für einen Appell. „Eine große Belastung ist das fehlende Personal. Krankheitsbedingte Ausfälle sind ein deutliches Signal. Stellen Sie bitte mehr Personal ein.“

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