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100000 Euro für Eckernfördes Wahrzeichen

Sankt-Nicolai-Kirche 100000 Euro für Eckernfördes Wahrzeichen

Große Erleichterung bei der Kirchengemeinde Sankt-Nicolai in Eckernförde: Der Schul- und Kulturausschuss hat am Dienstagabend fast einstimmig für den beantragten Zuschuss zur Sanierung der Kirche gestimmt. Die Ratsversammlung wird die 100.000 Euro voraussichtlich genehmigen.

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Das gewaltige Dach der Sankt-Nicolai-Kirche, Wahrzeichen Eckernfördes, zwingt die Handwerker in Schwindel erregende Höhe. Die steile Neigung macht das Dachdecken zum Balanceakt.

Quelle: Cornelia D. Mueller

Eckernförde. Vorgelegt hatte die Stadt Eckernförde den Antrag selbst. Die Sanierung des historischen Baudenkmals Sankt-Nicolai-Kirche wird insgesamt 1,9 Millionen kosten und ist schon seit Monaten im Gang. Dazu gehört auch eine umfassende Erneuerung des gewaltigen steilen Dachs und des Mauerwerks. Die Kirche trägt den  Löwenanteil selbst: 640.000 Euro. Der Kirchenkreis gibt 924.000 Euro. Stiftungen und der Förderverein sorgen für den Rest.

Sankt Nicolai ist ein überregionaler Anziehungspunkt

Lange überlegen mussten die Mitglieder des Gremiums nach dem ausführlichen Vortrag von Pastor Dirk Homrighausen nicht mehr. Er hatte eine transparente Kostenrechnung vorgelegt und betonte, die Kirchengemeinde wende sich sonst "nur im Notfall wegen der Erhaltung von Kunstschätzen unserer Kirche" an die Stadt.

Der Ausschuss war sich einig, welche kulturhistorische Bedeutung die Kirche im Stadtmittelpunkt für die Bürger, Urlauber und Tagesgäste hat. Hier finden außer den kirchlichen Angeboten viele Konzerte und Aufführungen statt, die ein großes Publikum anziehen. Sankt-Nicolai ist überregional ein Anziehungspunkt.

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