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Bayern greifen zur Fackel

Schinkel Bayern greifen zur Fackel

Stimmungsvoll beleuchtet wird der Nord-Ostsee-Kanal bei der jährlichen Romantika. Erstmals wurden auch in Schinkel Lichter angezündet - auf Einladung von 1. FC, Feuerwehr und DRK. Rund 180 Besucher feierten mit, darunter auch zwei aus Bayern.

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In Tracht feiern die Bayern Hans Schwarz (links) und Louis Uzt zusammen mit Martina Hagen (2. von links) und Sandra Möller am Kanal.

Quelle: Rainer Krüger

Schinkel. Schinkel. Nord-Ostsee-Kanal (NOK) statt Oktoberfest: Für Hans Schwarz (45) und Louis Uzt (62) war das am Sonnabend die richtige Wahl. Gern schauten sie sich in Schinkel die Aktionen zur 9. NOK-Romatika an. Da es bei dem Fest darum geht, Ufer und Wasser möglich romantisch zu beleuchten, griffen auch die in Tracht erschienen Männer aus Miesbach zur Fackel.

 Damit waren sie nicht allein. Geschätzt 180 Besucher kamen im Laufe des Tages zum Fest am Weichenhaus. „Wir sind zum ersten Mal bei der NOK-Romantika dabei“, erklärte Mitorganisatorin Sandra Möller, 2. Vorsitzende des 1. FC Schinkel. Gut 30 Helfer des FC, der Feuerwehr und des DRK-Ortsvereins hatten das Fest vorbereitet. Trotz zwischenzeitlichen Regens kam bei Aktivitäten wie Kinderschminken und Dosenschießen im Festzelt und Getränkestand Stimmung auf. Was DRK-Vorsitzende Martina Hagen besonders freute: „Ich treffe hier viele Schinkeler, die ich lange nicht mehr gesehen habe“, sagte sie. Und selbst die Gäste aus Bayern waren keine Unbekannten. „Sandra Möller ist die Schwägerin meines Schwagers. Weil ich sie besuche, war ich seit 1997 immer wieder mal in Schinkel. Heute bin ich auf der Rückreise von Schweden hier und wollte mir das Kanalfest natürlich nicht entgehen lassen“, sagte Hans Schwarz.

 Martina Hagens Bilanz der Schinkeler Romantika-Aktion: „Es war ein gelungenes Dorffest. Dafür können FC, Feuerwehr und DRK gern wieder zusammenarbeiten“, resümierte sie. Die Kooperation müsse nicht unbedingt im Rahmen von NOK-Romantika erfolgen. Denn auch wenn es für die Schinkeler schön war, dürfte das Fest aus Sicht der Romantika-Initiatoren von der Touristischen Arbeitsgemeinschaft NOK nicht das erhoffte Ergebnis gehabt haben. „Viele Touristen haben hier nicht vorbeigeschaut“, befand Hagen.

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