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Mit blühender Phantasie zum Naschgarten

Schinkel Mit blühender Phantasie zum Naschgarten

Zwei Frauen aus Schinkel möchten heimisches Gemüse und Kräuter wieder mehr in den Fokus rücken – und zwar dort, wo es nicht zu übersehen ist: auf öffentlichen Grünflächen.Das Vorbild von Dagmar Falk und Katharina Mühlöich ist das internationale Netzwerk „Essbare Gemeinde".

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Hier darf jeder mit pflanzen, pflegen und ernten: Dagmar Falk (links) und Katharina Mühlich im Naschgarten an der Südseite der Möhl.

Quelle: Burkhard Kitzelmann

Schinkel. „Wir wollen aber erst einmal klein anfangen und werden dann schauen, wie sich die Sache entwickelt“, sagt Dagmar Falk. Anfang des Jahres stellten sie und Katharina Mühlich ihre Idee der Schinkeler Gemeindevertretung vor und stießen auf offene Ohren. Auf einer Fläche an der Südseite der Möhl entsteht jetzt „Schinkels 1. Naschgarten“.

Ob Nachbarn, Passanten oder die jungen Besucher des Kinder- und Jugendtreffs – mit neugierigen Blicken und auch mit Fragen verfolgen und begleiten sie die Aktivitäten der beiden Naschgarten-Initiatorinnen. Und genau so soll es sein. Denn der Naschgarten versteht sich nicht nur als ökologisches und ökonomisches, sondern auch als soziales Projekt. „Gemeinsam gärtnern, gemeinsam pflegen, gemeinsam ernten – nicht verkopft, sondern mit allen Sinnen“, fasst Dagmar Falk zusammen. „Und vielleicht auch mal gemeinsam kochen“, fügt Katharina Mühlich hinzu. Die im Bereich Umweltbildung tätige Sozialpädagogin kennt sich bestens damit aus, wie aus heimischem Gemüse und Kräutern leckere Salate und Gerichte gezaubert werden.

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Burkhard Kitzelmann
Eckernförder Nachrichten

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