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Offene Ganztagsschule soll kommen

Schleischule Offene Ganztagsschule soll kommen

Mit einem erweiterten Betreuungsangebot soll der Schulstandort Riesby gesichert und attraktiv gehalten werden. Das erste Votum, damit der Plan wirklich umgesetzt wird, gab am Donnerstag der Finanzausschuss ab.

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Die Riesebyer Schleischule soll nach den Sommerferien eine Offene Ganztagsschule werden. Nach dem Votum des Finanzausschusses soll die Brücke Rendsburg-Eckernförde die Betreuungsangebote organisieren. Das freute die Brücke-Vertreter Thomas Brust und Sontje Stawicki.

Quelle: Rainer Krüger

Rieseby. Einmütig stimmten die Mitglieder des Finanzausschusses dafür, dass die Brücke Rendsburg-Eckernförde Betreuungsangebote durchführt.

Beratung und Beschluss erfolgten unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Laut Vorsitzendem Hartmut Schmidt wurden aber die Vereinbarungen in der Beschlussvorlage bestätigt. Demnach soll die Brücke in Kooperation mit der Schule ab 1. August ein Betreuungsangebot vorhalten. An jedem Schultag sollen so die Zeiten von 7 bis 7.45 Uhr und von 11.45 bis 16 Uhr abgedeckt sein. Damit wird die unter kommunaler Trägerschaft laufende Betreute Grundschule abgelöst, die Angebote bis 15 Uhr vorhielt. Nach KN-Informationen wird das vorhandene Angebot von 38 Kindern genutzt.

Nach bisherigen Berechnungen kämen mit der Offene Ganztagsschule jährliche Kosten von 23292 Euro auf die Gemeinde zu. Gemäß Vorlage müsse die Summe aber nicht fällig werden, da 9000 Euro davon ein Zuschuss sind, der nur gezahlt wird, wenn ein Fehlbetrag gedeckt werden muss.

Als Sprecherin von 17 anwesenden Eltern erklärte Uta Christen, was an der Offenen Ganztagsschule attraktiv sei. „Wichtig sind die angebotenen Arbeitsgemeinschaften. In ihnen können Kinder ihren Hobbys nachgehen“, formulierte sie. Voraussetzung für alles ist, dass der Antrag auf Anerkennung der Offenen Ganztagsschule genehmigt wird.

Doch nicht nur wegen der Entscheidung für die Offene Ganztagsschule dürfte die Sitzung den Eltern in Erinnerung bleiben. Denn ehe sie den Beschluss erfuhren, wurden sie vor die Tür geschickt und mussten eine Stunde warten. Grund dafür war ein Antrag der Wählergemeinschaft Rieseby. Weil bei den Verhandlungen über den Vertrag auch Personendaten erwähnt werden könnten, hatte die WGR den Ausschluss der Öffentlichkeit beantragt. Nur die Brücke-Vertreter Thomas Brust und Sontje Stawicki hatten eine kürzere Wartezeit, weil sie zehn Minuten lang Fragen der Mitglieder beantworten mussten. Zum Helden des Abends wurde Schulhausmeister Heiko Hoop. Nach einer halben Stunde Wartezeit auf dem Schulhof organisierte er den Schlüssel für einen warmen Klassenraum. Schmidt versicherte anschließend, dass der Gesprächsverlauf den Ausschluss der Öffentlichkeit gerechtfertigt habe.

In Sachen Feuerwehr empfahlen die Mitglieder des Finanzausschusses einstimmig Ersatz für das 28 Jahre alte Löschfahrzeug LF8 zu beschaffen. Zum Kauf des Nachfolgemodells LF10 sollen 310000 Euro in den Haushalt 2017 eingestellt werden. Zugleich wird beim Kreis ein Zuschuss von 93000 Euro beantragt. Damit die Gemeinde die Summe finanzieren kann, wird auch an eine Kreditaufnahme gedacht.

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