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Zuschüsse fürs schnelle Internet

Amt Schlei-Ostsee Zuschüsse fürs schnelle Internet

Berlin ist eine Reise wert: Auf Einladung von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt reisten Gunnar Bock und Rainer Röhl als Repräsentanten des Amtes Schlei-Ostsee am Montag an die Spree und kehrten mit einem Bescheid über 50000 Euro Fördergeld zum Breitbandausbau zurück.

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Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (2. v. re.) übergab den Förderbescheid an Vertreter des Amtes Schlei-Ostsee: Jan Schmöckel (von links). Gunnar Bock und Rainer Röhl.

Quelle: hfr

Schwansen.  Mit Zuschusszusagen an 31 Kommunen und Verwaltungseinheiten wurde mit dem Verteilen des 2,7 Milliarden Euro schweren Förderprogramms des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur zum Internetausbau begonnen. Dabei waren Röhl und Bock die wirklich allerersten Geldempfänger des bis 2018 laufenden Programms. „Die Antragsteller wurden alphabetisch aufgerufen. Da stand das Amt Schlei-Ostsee ganz vorne“, so Bock.

 Das Geld soll für die juristische Beratung beim Aufbau des im November gegründeten Breitbandzweckverbands (BZV) aus 18 Gemeinden des Amtes Schlei-Ostsee und der Stadt Kappeln dienen. Der BZV will von Altenhof im Süden bis Kappeln ein Leerrohnetz für Glasfaserkabel verlegen. Wenn alle 26500 Einwohner des ganz Schwansen umfassenden Bereichs angeschlossen werden, kostet das rund 23,4 Millionen Euro. Der BZV will einen Netzbetreiber suchen, der die Rohre 25 Jahre pachtet und die Haushalte mit zeitgemäßem Internet versorgt. Durch die Pacht sollen die Investitionen wieder hereinkommen. Der Zuschuss wird unter anderem für Beratung beim Ausschreibungsprozess für den Ausbau ausgegeben werden. Den Förderantrag hatte das Amt schon gestellt, als der BZV noch nicht gegründet war. „Das war eine schöne Vorab-Bescherung zu Weihnachten“, fand Bock.

 Dabei bezog er sich aber nicht nur auf den Besuch in Berlin. In dieser Woche bekam das Amt auch die Zusage für 95000 Euro Förderung aus dem Sondervermögen Breitband des Landes Schleswig-Holstein. Auch damit wird Beratung finanziert. Dazu ging noch eine Zahlungsmitteilung über 40000 Euro aus dem Zukunftsprogramm Ländlicher Raum des Landes für Infrastrukturplanung beim Amt ein. Für Bock kam der Fördersegen zur rechten Zeit: „So kann der Verband schon auf seiner ersten Sitzung am 13. Januar erste Aufträge vergeben.“

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