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Essen als grenzenloses Vergnügen

Schülerfirma an der Jungmannschule Essen als grenzenloses Vergnügen

Nach dem Erfolg der Schülerfirma Rauteck sind die Stiefel der nachfolgenden Klassen der Jungmannschule in Eckernförde groß, mit eigenen Projekten Furore zu machen. Doch die beiden 17-jährigen Schüler Hannes Petersen und Lasse Schäfer ficht das nicht an. Sie gründeten die Schülerfirma Conneckt.

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Lasse Schäfer und Hannes Petersen (beide 17) präsentieren stolz die ersten Ausgaben des internationalen Kochbuchs.

Quelle: Kai Pörksen

Eckernförde. Es komme nicht unbedingt auf finanzielle Erfolge an, sondern darauf, dass das Gesamtpaket stimme. Und so werde ja auch juriert. „Wir sind gespannt auf Mittwoch nächster Woche, dann wird unsere Arbeit in der Sparkassenakademie in Kiel beurteilt. Und es entscheidet sich, welchen Platz wir im Landeswettbewerb einnehmen werden“, so Schäfer. Die Chancen stehen gut, schließlich befinden sie sich schon unter den ersten zehn Plätzen der landesweit 33 teilnehmenden Schulen.

Ihr Projekt ist das Buch „Grenzenloses Kochen mit Conneckt“. Conneckt lautet der Name der Schülerfirma, der ein Wortspiel ist und für das englische Wort „Verbinden“ (connect) und die Stadt Eckernförde steht. „Verbinden sollen sich hier die verschiedenen Kulturen, und das geschieht am besten über das gemeinsame Kochen“, erklärt Petersen. Die an dem Buch beteiligten 19 Schüler, darunter nur drei Mädchen, haben auf 130 Seiten gemeinsam mit Flüchtlingen Rezepte dokumentiert. Sechs Geschichten sind zusätzlich mit eingeflossen und geben Einblick in das Leben derjenigen, die hier über ihre Esskultur berichten. Zusätzlich gibt es für den Leser etliche Länderinformationen.

Übersichtlich und groß geschrieben auf einem Papier, das auch fettige Finger verträgt, wird beispielsweise beschrieben, wie „Biryiami“, eine Gemüsepfanne mit Huhn aus Indien in der Pfanne gezaubert werden kann. Oder „Dolmah“ aus dem Iran, ein Wrap mit Fleisch und Gemüse. Aus Armenien wird das Gericht „Gata“ vorgestellt, ein süßes Blätterteiggebäck, aus dem Libanon „Tabulé“, ein Petersiliensalat mit Bulgur-Reis und Chili.

Die Schüler haben das Buch gleich in zwei verschiedenen Varianten konzipiert. Einmal als Paperback-Version und einmal als Ringbuch. Letzteres ist bei der Nutzung in der Küche praktischer, weil die entsprechende Seite besser aufzuschlagen ist.

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