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Schülerfirma hofft auf den Bundessieg

Eckernförde Schülerfirma hofft auf den Bundessieg

Im April haben die Schüler der Jungmannschule mit ihrem Unternehmen „conneckt“ den Landeswettbewerb der Schülerfirmen gewonnen, in der kommenden Woche geht es nun am Mittwoch nach Berlin, wo sie sich der bundesweiten Auswahl stellen.

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Henrik Schumacher (links) und Lasse Schäfer haben ein Kochbuch entwickelt, das Kulturen vereint.

Quelle: Kai Pörksen

Eckernförde. 18 Schülerfirmen aus 16 Bundesländern (aus Bayern und Hamburg nehmen jeweils zwei teil) präsentieren dort ihre kreativen Ideen und hoffen auf den Bundessieg.

 Die beiden 17-jährigen Jungmannschüler Lasse Schäfer und Henrik Schumacher gehören zu dem Team, das in Berlin das inzwischen dritte Buch aus eigener Produktion vorstellen wollen. Initiiert durch die Flüchtlingsfrage entstanden in ihrem Schülerverlag Bücher, die Kulturen vereinen sollen. „Am leichtesten geht das über das Kochen“, sagt Lasse Schäfer. Und deshalb hätten die Schüler sich in diesem Fall nicht nur für ein Buch entschieden, das sowohl deutsche als auch Gerichte aus den Herkunftsländern der Flüchtlinge enthält, sondern die Rezepte und Geschichten dazu auch bilingual vorstellt: auf Deutsch und auf Englisch. Eigentlich sogar in drei Sprachen, denn einige der Rezepte werden begleitend auch in arabischer Schrift beschrieben. So lernen die deutschen Leser, dass man in Deutschland sowieso mit arabischen Zahlen umgeht, dass Wörter wie Admiral oder Gitarre im Arabischen ihren Ursprung haben. Und die Neubürger lernen, wie man Kartoffelpuffer macht (Schwierigkeitsgrad 1). Schwerer ist da schon „Kollpita“ (Schwierigkeitsgrad 2), Blätterteig mit Spinatfüllung, ein traditionelles Gericht, das meist in den Nachmittagsstunden gegessen wird.

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