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Schülern werkeln an der Zukunft

Berufsbildungszentrum Schülern werkeln an der Zukunft

„Wir bauen Zukunft“ steht draußen am Gebäude des Berufsbildungszentrums (BBZ) Eckernförde in der Fischerkoppel. Doch im Inneren wird tatsächlich an der Zukunft gewerkelt, ganz bestimmt an diesem Tag der offenen Tür am Donnerstagmorgen, an dem 42 Firmen und Institutionen (Vorjahr 25) sich vorstellen.

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Chris Stoltenberg (rechts) und Julien Klinger, KFZ-Mechatroniker (3. Lehrjahr), zeigen eine Achsvermessung.

Quelle: Kai Pörksen

Eckernförde. Gut 1000 Schüler aus allen Schulen aus Eckernförde und Umgebung sind gekommen, um sich über verschiedene Berufsbilder zu informieren. „Weniger als gedacht“, bedauert Organisator Per Hansen, denn der Autokraft-Streik hat vielen Schülern die Teilnahme verwehrt. „Das ist außerordentlich bedauerlich, ist doch dieser Tag eine gute Möglichkeit, sich von dem eigenen Traumberuf ein realistisches Bild machen zu können“, so Hansen.

Parallel angeboten werden zahlreiche Vorträge wie zum Beispiel über Wege zur Hochschule ohne Abi oder Fachhochschulreife, Studienangebote der FH Flensburg, das Duale Studium oder ökologische Freiwilligendienste. Johanna Klafs und Hanna-Sophie Lööck (beide 14) aus der neunten Klasse der Grund- und Gemeinschaftsschule Eckernförde sprechen mit Polizeiobermeisterin Franziska Menzel über berufliche Chancen und Aufnahmekriterien bei der Landespolizei. Johanna ist wirklich interessiert, macht in Kürze ein Praktikum auf der Eckernförder Wache. Erstaunt sind die beiden über die Anforderungen wie sehr gute Deutschkenntnisse, logisches Denkvermögen und gute sportliche Leistungen.

Wie überall gilt auch hier: Man muss sich mindestens ein Jahr im Voraus bewerben. Das haben die Mechatroniker im dritten Lehrjahr Chris Stoltenberg, Julien Klinger und Luca Oetker schon hinter sich, sie sind in festen Arbeitsverhältnissen und zeigen den Schülern, die sich für KFZ-Technik interessieren, wie die Achsen eines Mercedes-Coupés eingestellt werden. BBZ-Werkstattleiter Jürgen Hoffmann: „Die Anforderungen sind enorm gestiegen. Von 20 Anfängern haben im letzten Jahrgang gerade einmal elf bestanden.“

Für das Jahr 2016 haben die meisten Firmen ihre Teilnahme bereits wieder signalisiert.

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