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Gemeinsames Ganztagsangebot

Schulzentrum Altenholz Gemeinsames Ganztagsangebot

Gute Nachricht für alle Schüler der Gemeinschaftsschule Altenholz: Nach den Sommerferien ist sie offiziell Offene Ganztagsschule. Davon profitieren auch die Gymnasiasten.

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Carola Wulff koordiniert die Offenen Ganztagsangebote. Gemeinschaftsschulleiter Thomas Haß und Lehrerin Margarete Ehlers (von links) sind glücklich über die offizielle Anerkennung.

Quelle: Cornelia Müller

Altenholz. „Damit können wir unsere Nachmittagsangebote deutlich ausweiten. Und es ist gleichzeitig eine Anerkennung der bislang aus eigenen Stücken geleisteten Arbeit“, sagt Schulleiter Thomas Haß begeistert. 400 Jugendliche besuchen die Gemeinschaftsschule, die sich das Gelände und den Schulhof mit dem Gymnasium sowie der Außenstelle Stift der Claus-Rixen-Schule teilt.

 Rund 40 Prozent der Gemeinschaftsschüler kommen nicht aus Altenholz, sondern aus Kiel und den Umlandgemeinden. Das Gymnasium mit 1100 Schülern, das auch einen hohen Anteil auswärtiger Schüler hat, und die Gemeinschaftsschule kooperieren bereits seit einem Jahr bei den Nachmittagsangeboten. Allerdings hat d Gymnasium schon den Status Offene Ganztagsschule. Mit diesem Titel bekommt sie 35 Cent Zuschuss pro teilnehmendem Schüler vom Land sowie zusätzliche Lehrerstunden. Haß: „Für uns bedeutet das zwei zusätzliche Lehrerstunden. Das klingt nicht viel, ist aber eine große Erleichterung.“

 Mathe- und Naturwissenschaftslehrerin Margarete Ehlers weiß das nur zu gut. Sie hat die freiwillige Nachmittagsbetreuung an der Gemeinschaftsschule mit angeschoben und ist einer der Aktivposten. „Das Schöne ist, dass sich die Angebote im Gymnasium und bei uns schon von Beginn an an alle 1500 Schüler wenden“, betont sie. „Die Gruppen, an denen regelmäßig 50 Schüler teilnehmen, mischen sich wie erhofft. Am Töpfern in unserem Werkraum nehmen Gymnasiasten teil. Einer unserer Schüler ist Trompeter im Orchester des Gymnasiums.“

 Diese „Synergieeffekte“ kommen an beiden Schulen gut an, fördern sie doch das Zusammenwachsen trotz unterschiedlicher Schwerpunkte und Bildungsgänge. Der Übergang von der Gemeinschaftsschule aufs Gymnasium ist erleichtert. „Wir haben zum Beispiel eine naturwissenschaftliche Profilklasse eingerichtet“, ergänzt Haß.

 Das Ganztagsangebot für alle erstreckt sich von Montag bis Donnerstag auf die Zeit bis 15 Uhr. „Darunter sind drei Gruppen mit Hausaufgabenbetreuung, Fußball, Hiphop, Spanisch, Töpfern, Holzwerkstatt, Tischtennis. Dazu kommen die AGs beider Schulen sowie Chor und Orchester des Gymnasiums und nach den Ferien Theater sowie noch ein Spanischkurs“, erläutert Carola Wulff. Die Gemeinde als Schulträger hatte sie 2014 als Koordinatorin für Ganztagsangebote eingestellt, gerade wurde ihr Vertrag verlängert. „Da fehlt uns jetzt nur noch die gemeinsame Mensa“, sagt Haß. „Mit der würde der Schulstandort wirklich zukunftsfähig.“

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Ein Artikel von
Cornelia Müller
Eckernförder Nachrichten

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