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250 bei Demo gegen Windgiganten

Schwansen 250 bei Demo gegen Windgiganten

Mindestens 250 Windkraftkritiker demonstrierten am Sonnabend in Waabs gegen den Bau weiterer Anlagen auf der Halbinsel Schwansen. Damit setzten sie ein Zeichen gegen die Planungen der Landesregierung von Schleswig-Holstein.

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Mindestens 250 Demonstranten protestierten am Sonnabend in Waabs gegen den Bau weiterer Windräder in Schwansen.

Quelle: Rainer Krüger

Waabs. Nach dem aktuellen Entwurf des Regionalplans könnten auf der Halbinsel zwischen Eckernförde und Kappeln 40 neue Anlagen entstehen. Mitorganisatorin Ursula Fröhler machte gleich zum Start des Demostrationszugs eine Hoffnung  deutlich. „Es gibt landbesitzende Familien in Waabs, die erklärt haben, dass auf ihren Boden keine Räder gebaut werden sollen.“ Sie appellierte an weitere Grundeigentümer diesem Beispiel zu folgen.

Die Demonstration wurde von sieben Bürgermeistern unterstützt. Der Waabser Bürgermeister Udo Steinacker und seine Amtskollegen Fritz-Wilhelm Blaas aus Barkelsby, Horst Böttcher aus Damp, Gerhard Feige aus Loose, Frank Göbel aus Dörphof, Klaus-Dieter Möse aus Karby und Christian Schlömer aus Brodersby trugen ein Schild mit der Aufschrift „Schwansen wehrt sich gegen Windgiganten“.

Am Ziel des Marsches auf der abgesperrten Landesstraße 26, dem Gasthaus Waabs Mühle, wies Steinacker auf die Auswirkungen der Räder aufs Landschaftsbild und die nicht absehbaren Folgen auf den Tourismus hin. Fröhler war mit der Umfang, Inhalt und Ablauf der 90-minütigen Kundgebung zufrieden.

Von Rainer Krüger

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