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Feuerwehr: „Das hätte schlimm enden können“

Schwelbrand in Wulfshagenerhütten Feuerwehr: „Das hätte schlimm enden können“

Mehreren glücklichen Umständen ist es zu verdanken, dass sich aus einem Schwelbrand im Tischlereibereich der Basisgemeinde Wulfshagenerhütten kein größeres Feuer mit unabsehbaren Folgen entwickelte. Dies wurde jetzt auf der Jahresversammlung der Feuerwehr Tüttendorf bekannt.

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Die Basisgemeinde in Wulfshagenerhütten (Archivfoto) ist eine christliche Lebens- und Arbeitsgemeinschaft. In der Tischlereiwerkstatt werden Spielgeräte und Möbel für Krippen und Kitas hergestellt. Dort kam es am Freitag zu einem Schwelbrand.

Quelle: Burkhard Kitzelmann

Tüttendorf. „Das hätte schlimm enden können“, sagte Tüttendorfs Ortswehrführer Kai Schürholz zu dem Einsatz, der die Feuerwehrleute am frühen Freitagmorgen aus den Betten holte.

 Was war passiert: Gegen 5 Uhr kam es im Tischlereibereich – die Basisgemeinde stellt Holzspielgeräte und Möbel für Krippen und Kitas her – zu einem Schwelbrand. Dass es bei einem geringen Sachschaden blieb, ist nach Auskunft von Kai Schürholz vor allem dem besonnenen Verhalten derjenigen zu verdanken, die den Schwelbrand bemerkt hatten. „Ganz entscheidend war, dass sie nicht die Tür des betroffenen Raumes geöffnet haben. Durch den Luftzug hätte aus dem Schwelbrand schnell ein größeres Feuer werden können“, sagte der Wehrführer. Und es gab noch einen weiteren glücklichen Umstand: Erst vor einem halben Jahr hatten die Wehren Tüttendorf und Blickstedt-Wulfshagen auf Anregung von Schürholz die zum Teil verwinkelten Räumlichkeiten der Basisgemeinde inspiziert, um in einem Ernstfall besser vorbereitet zu sein.

 Als Brandursache wird vermutet, dass sich mit Leinöl getränkte Lappen selbst entzündet haben. Neben den beiden Ortswehren Tüttendorf und Blickstedt-Wulfshagen war auch die Feuerwehr Gettorf mit ihrer Wärmebildkamera im Einsatz. Am Vormittag musste noch einmal zu Nachlöscharbeiten ausgerückt werden.

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Burkhard Kitzelmann
Eckernförder Nachrichten

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