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400 Jachten zum Jubiläum

Aalregatta 400 Jachten zum Jubiläum

Das Ziel ist ehrgeizig: Bis zu 400 Jachten erwartet der Eckernförder Segelclub (SCE) zu Aalregatta und Welcome Race, die 2017 erstmals wieder vereint gemeinsam mit dem Kieler Yachtclub zum Auftakt der Kieler Woche gestartet werden. 2018 wird die Traditionswettfahrt Kiel-Eckernförde 125 Jahre alt.

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Zuletzt nahmen rund 100 Jachten an der Aalregatta nach Eckernförde teil. Mit der Rückführung in die Kieler Woche ab 2017 sollen die Zahlen steigen.

Quelle: crd

Eckernförde. Sie gilt als älteste Regatta auf der Ostsee. Ab 1893 war die Segelwettfahrt fester Bestandteil der Kieler Woche. Nach den Weltkriegsjahren wurde sie 1954 wiederbelebt – mit einem Räucheraal als Willkommensgruß für die Crews. Seit 2006 gingen SCE und Kieler Yachtclub (KYC) getrennte Wege, wurde die Aalregatta als eigenständige Wettfahrt auf Pfingsten verlegt. Zuletzt zählte sie 100 Teilnehmer, das abgekoppelte Welcome Race zur Kieler Woche knapp 70 Jachten.

 Ab kommendem Jahr machen SCE und KYC wieder gemeinsame Sache, wird die Aalregatta Mitte Juni wieder in den Kieler-Woche-Auftakt integriert. „Mit KYC und Deutschem Seglerverband haben wir bereits darüber gesprochen“, teilte der SCE-Vorsitzende Werner Trapp Freitagabend in einer gut besuchten informellen Mitgliederversammlung des Clubs mit. Die vereinte Regatta solle nicht nur Segelsport, sondern auch geselliges Segler-Treffen sein, kündigte Trapp an. Auch denke man über ein hochwertiges Landprogramm nach. „Wir möchten keinen Abklatsch einer Fischmarktveranstaltung.“

 Bereichert wird die neue Aalregatta von hölzernen Schönheiten des Freundeskreises Klassischer Jachten. Zum Regatta-Jubiläum werden rund 100 Klassiker erwartet. „Ziel seien insgesamt 400 Jachten“, sagte Trapp. „2017 ist die Generalprobe, da werden wir sehen, was im Hafen machbar ist.“ Auch mehr eigene Mitglieder will der SCE zur Teilnahme animieren. Für Fahrtensegler ist ein niedrigschwelliger Vorbereitungs-Workshop geplant: „Wie segele ich eine Regatta“. Verrechnet werden die Schiffe nicht nach Yardstick, sondern nach Kiel Rating oder ORC. Jeder – ob Freizeit- oder Leistungssegler – soll an der Aalregatta teilnehmen können.

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Ein Artikel von
Christoph Rohde
Eckernförder Nachrichten

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