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SCE steht vor Herausforderungen

Segelclub SCE steht vor Herausforderungen

Der Segelclub Eckernförde (SCE) startet in ein spannendes Jahr. Nicht nur, dass in der Jahresversammlung am 4. März ein neuer Vorsitzender gewählt wird. Mit der geplanten Sanierung der Versorgungspier steht auch ein Großprojekt auf der Agenda.

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Zum Neujahrsempfang des Segelclubs Eckernförde begrüßt der amtierende Vorsitzende Josef Bolthausen die Gäste im Clubhaus.

Quelle: Christoph Rohde

Eckernförde. Zum Neujahrsempfang des SCE begrüßte der amtierende Vorsitzende Josef Bolthausen am Sonntag zahlreiche Gäste aus dem Segelsport, der Politik und der Wirtschaft im Clubhaus.

116 Jahre alt wird der SCE, dem rund 700 Mitglieder angehören. „Als drittgrößter Segelsportverein in Schleswig-Holstein können wir stolz auf das Erreichte sein“, sagte Bolthausen. Ein eigenes Clubgelände mit Hallen, Kran und Transportsystem – das könne nicht jeder Verein vorweisen. Die Anlage bedarf allerdings auch der Pflege. So steht für dieses Jahr eine bis zu 700000 Euro teure Sanierung der Versorgungspier an. Bei der kommenden Generalversammlung im „Carls“ sollen die Mitglieder über das Großprojekt abstimmen. Erst mit einem positiven Votum im Rücken kann der SCE die Firmen beauftragen. Geplant sind die Arbeiten von Ende Oktober bis zum Frühjahr 2017.

Alle 320 Liegeplätze im SCE sind derzeit gut belegt. Vereinsmitglieder werden bei der Vergabe bevorzugt, für Gastlieger gibt es eine Warteliste. Ein Problem sind laut Bolthausen die immer größer werdenden Jachten. „Bei über vier Metern Breite wird’s schwierig.“ Der Club habe schon einige Boote verlegen müssen. Neuland hat der SCE im Regattabereich mit der Teilnahme eines Teams an den Qualifikationsmeisterschaften zur 2. Segel-Bundesliga beschritten – mit guten Platzierungen. Unterstützung kam vom bei internationalen Meisterschaften erfahrenen Ludger Hütterman und Eckard Löll, der 1984 mit Willi Kuhweide an den Olympischen Spielen teilnahm. Ein Mitsegeln in der Bundesliga ist laut Bolthausen allerdings ohne Mithilfe von Sponsoren nicht zu schaffen.

Guten Zulauf erhält derzeit die Jugendabteilung des Clubs. Weiter soll ein Arbeitskreis „Zukunft Segeln im SCE“ installiert werden unter Leitung von Schulungs-Obmann Lutz Müller-Thomsen. „Anregungen sind willkommen“, so Bolthausen. Impulse verspricht sich der Verein zudem von der Wahl eines neuen Vorsitzenden. Am 4. März kandidieren mit Werner Trapp und Jürgen Rothkamm gleich zwei Kandidaten. Doch zuvor wird gefeiert: Für den Seglerball, der diesmal unter dem Motto „20000 Meilen unter dem Meer“ steht (Vorverkauf über Ostsee-Design), am 6. Februar in der Stadthalle gibt es noch Karten. Über Blumen freute sich Ingrid Mohr, die seit 20 Jahren das Clubsekretariat betreut.crd

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Christoph Rohde
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Foto: Klaus Hetzel (von links), Dr. Falk Buettner, Carsten Egerland und Nachwuchsretter Luca (9) vom DGzRS-Team.

Das Rettungsboot „Eckernförde“ der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ist umgezogen. Die Seenotretter haben ihre Station vom Segelclubhafen in den Eckernförder Innenhafen verlegt. Am Sonntag stellen sich die ehrenamtlichen Einsatzkräfte im Rahmen des „Tags der Seenotretter“ an ihrem neuen Standort auf der Borbyer Seite der Holzbrücke vor.

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