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Gaudi im knallgelben Gummiboot

Eckernförde Gaudi im knallgelben Gummiboot

Die Idee ist verrückt, die Umsetzung nicht nur für die Teilnehmer ein Riesenspaß. Bereits drei Mal wurde während der Eckernförder Sprottentage ein Gummiboot-Rennen, der sogenannte Gumm-Prix, veranstaltet. Jetzt geht es wieder los.

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Für Spaß zu haben: Arnd Rüskamp (vorn), Hendrik Neubauer und Ulrike Dallmann wollen das Gumm-Prix-Rennen mit neuen Ideen in Schwung bringen und hoffen für dieses Jahr auf eine große Beteiligung am Wettbewerb während der Eckernförder Sprottentage.

Quelle: Uwe Rutzen

Eckernförde. Sehr zur Freude der Zuschauer, die entlang der rund 400 Meter langen Strecke stets ein feuchtfröhliches Spektakel erleben durften. Das soll auch in diesem Jahr wieder der Fall sein. Allerdings hoffen die Initiatoren für den 10. Juli auf ein sehr viel größeres Feld von Gummiboot-Piloten als bisher.

 Wer sich in ausgeflippten Kostümen in instabile Wasserfahrzeuge begibt und mit Paddeln, Schaufeln, Eimern oder ausschließlich mit Händen und Füßen die Strecke von der Außenmole bis zur Holzbrücke zurücklegt, der hat die Lacher garantiert auf seiner Seite. Ob Jörn Holler und Tim Walter als Team „Büttenwarder“, ob Stefanie Krüger und Wiebke Boyke als „Trockenfischlutscher“ oder Gernot Lausen, der als „Hering von Seenot“ seit dem ersten Rennen ein Abo auf den letzten Platz hat – der olympische Gedanke war allen bisher wichtiger als der Sieg.

 An Ehrgeiz mangelt es trotzdem nicht. Und das ist den beiden Initiatoren, Arnd Rüskamp und Hendrik Neubauer, auch ganz wichtig. Die Krimi-Autoren haben das Gumm-Prix-Rennen in ihre Bestseller Tod am Strand und Die Schlei-Diva eingearbeitet. Die Eckernförder Touristik griff die Idee auf und setzte sie in die Tat um. „Am Sonntag, 10. Juli, soll es das vierte Rennen dieser Art geben“, sagt Touristik-Mitarbeiterin Ulrike Dallmann. Zehn vom Famila-Warenhaus gesponserte Gummiboote stünden bereits zur Verfügung. Wer allerdings auf die eigene Badeinsel oder das Schlauchboot aus Kindertagen setzt, kann auch damit an den Start gehen. Der Fantasie sind in diesem Fall keine Grenzen gesetzt.

 Hendrik Neubauer, der in Altenholz lebt, schreibt übrigens nicht nur Krimis. Er singt, macht Musik und komponiert eigene Songs. Auch einen ganz Speziellen für das Rennen: „Bis zum Juli wird unsere Gumm-Prix-Hymne fertig sein“, verspricht der 55-Jährige. Sein gleichaltriger Autorenkollege, der mit seiner Familie während der Sommermonate die entspannte Ruhe in Missunde an der Schlei genießt, plant bereits fürs Jahr darauf: Um das fünfte Rennen im Sommer 2017 zu etwas Besonderem zu machen, hat er Kontakt zu Wencke Myhre aufgenommen. Die norwegische Schlagersängerin landete vor vielen Jahren einen Hit mit Er hat ein knallrotes Gummiboot. Rüskamp fände es großartig, wenn sie das im Jubiläumsjahr noch einmal von der Holzbrücke aus singen würde.

Anmeldeformulare für den Gumm-Prix am 10. Juli gibt es bei der Touristik und bei Famila in Eckernförde.

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Uwe Rutzen
Ressortleiter Eckernförder Nachrichten

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