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„Sportpark Gettorf“ macht das Rennen

Namensfindung „Sportpark Gettorf“ macht das Rennen

Ob nun „Bewegungsforum“, „Ins Licht“ oder „SpoFoGe“: Für die neue Gettorfer Sportanlage lagen über 50 Namensvorschläge vor. Jetzt sind die Würfel gefallen.

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Der neue „Sportpark Gettorf“ soll im Frühjahr 2017 eröffnet werden.

Quelle: Jan Torben Budde

Gettorf. Die Gemeindevertretung hat sich am Mittwochabend für „Sportpark Gettorf“ entschieden. „Ich möchte nicht, dass das noch zerredet wird“, mahnte Bürgermeister Jürgen Baasch (SPD) in der Sitzung. Und tatsächlich gab es keine Diskussion, der Beschluss war einstimmig.

 Während der Name nun feststeht, lässt die offizielle Eröffnung des Sportparks noch länger auf sich warten. Der Termin wird Baasch zufolge von September auf Frühjahr 2017 verschoben. „Der Sportbetrieb läuft zwar schon“, sagte der Bürgermeister, doch vor der Eröffnung sollten auch die Sanierungs- und Bauarbeiten in Arena und Speedskatingbahn abgeschlossen sein. Angesichts der zuletzt brodelnden Gerüchteküche sprach Baasch noch über die Kosten für den Sportpark: Demnach liegt die Summe bei knapp sechs Millionen Euro inklusive Grunderwerb.

 „Abgerechnet wird in zwei Jahren“, sagte Finanzausschussvorsitzender Joachim Wendt-Köhler (SPD). Die Baupreisentwicklung habe Gettorf zwar nicht gerade in die Karten gespielt, dafür laufe die Vermarktung von Grundstücken zugunsten der Gemeinde. Wendt-Köhler rechnet letztlich mit einer „Punktlandung“. Zum neuen Sportpark gehört auch die sogenannte Aktivachse mit Bäumen, Sitzbänken, Laternen und Schaukeln. Für die Grundausstattung waren bereits 83200 Euro einkalkuliert. Jetzt gab die Gemeindevertretung grünes Licht für einen SPD-Antrag, wonach das Amt Dänischer Wohld die Förderwürdigkeit der Aktivachse durch die Aktivregion Hügelland am Ostseestrand prüfen soll.

 „Sie soll zur Freizeitgestaltung aller Bürger dienen“, erklärte Bodil Busch (Grüne). Als weitere Bausteine sind daher eine Grillhütte, ein Sinnespfad oder Spielgeräte im Gespräch. Wie Sozialausschussvorsitzender Gerhard Witte (SPD) erläuterte, wäre eine Förderung allerdings mit einer Co-Finanzierung durch die Gemeinde verbunden. Weitere Ausgaben bedeutet dieser Beschluss aber noch nicht. „Es geht darum, sich die Chance einer Förderung offen zu halten“, so sein Fraktionskollege Kurt Arndt.

 Aufatmen können die Eltern in den Gettorfer Wohngebieten Lindenhof und Lindentor: Nachdem auf den Spielplätzen vor Ort alte, aber beliebte Geräte abgebaut worden waren (wir berichteten), soll dort baldmöglichst Ersatz geschaffen werden. Der Beschluss der Gemeindevertretung sieht vor, die Ausgaben im Nachtragshaushalt zu berücksichtigen. Im Sozialausschuss hatten sich Eltern über den urplötzlichen Abbau der Spielgeräte beklagt, weil sich gerade im Lindenhof stets rund 30 Kinder tummelten. Das Amt gab Mängel als Grund an. Ebenso wurde eine Erhöhung der Kita-Gebühren beschlossen. Wie Bodil Busch erläuterte, solle somit der Elternanteil an den Kosten von bisher 28,5 auf 30 Prozent steigen. Die neuen Beitragssätze gelten ab 1. September.

 Zudem war der frisch gewählte Gettorfer Seniorenbeirat in der Sitzung zu Gast. Er trete in große Fußstapfen, lobte der neue Vorsitzende Gerd Finke die Leistungen seines Vorgängers Roland Lauterbach. Mit Brigitte Müller-Diepenbeck hat der Neuling eine erfahrene Seniorenbeirätin als Stellvertreterin an der Seite.

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