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Sanierung oder Neubau?

Eckernförder Sportstätten Sanierung oder Neubau?

Mit der Sanierung der Sportstätten steht der Stadt Eckernförde in den nächsten Jahren noch ein schwerer Brocken bevor. Wie Bürgermeister Jörg Sibbel im Ausschuss für Jugend, Kultur, Bildung und Sport mitteilte, sind dafür bereits 2,3 Millionen Euro in der mittelfristigen Finanzplanung veranschlagt. Nicht inbegriffen sind die drei betagten Sporthallen Wulfsteert, Saxtorfer Weg und am Pferdemarkt.

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Sanierungsbedürftig: Für die Sporthalle am Saxtorfer Weg sollen 2016 zunächst rund 30
000 Euro an Planungskosten fließen.

Quelle: Christoph Rohde

Eckernförde. Sanierung oder Neubau – das ist die Frage. Aufklärung darüber sollen entsprechende Gutachten geben. Vorrang hat die Sporthalle Saxtorfer Weg der Fritz-Reuter-Schule – darauf einigte sich der Ausschuss. Für 2016 sollen 30000 Euro an Planungskosten bereitgestellt werden. Laut Sibbel sind die meisten im Schulentwicklungsplan enthaltenen Vorschläge bereits im mittelfristigen Bau- und Sanierungsprogramm der Stadt eingeplant. Qualitätssicherung durch Sanierung empfiehlt der Gutachter. Sanierung sei vor Neubau zu prüfen. Neu im Konzept sind außerdem drei Flutlichtanlagen, der Ausbau der Leichtathletikanlage am Schulzentrum Süd und ein Kunstrasenplatz. Der sportliche Schwerpunkt soll am Schulzentrum liegen. Aus Kostengründen nicht zu realisieren sind der Bau einer überdachten Beachvolleyballanlage am Schulzentrum sowie der Bau eines Lehrschwimmbeckens am Wellenbad oder am Schulzentrum.

 Um Lehrer im Unterricht zu unterstützen, plant das Land, Mittel für Schulassistenten an Grundschulen bereitzustellen. Die Hilfskräfte sollen die Pädagogen entlasten – auch mit Blick auf die Inklusion, die Integration von Schülern mit Einschränkungen. Einstimmig sprach sich der Ausschuss dafür aus, dass die Schulassistenten nicht beim Schulträger (hier: der Stadt Eckernförde), sondern beim Land angesiedelt werden sollen. Das sei eine pädagogische und damit eine Landesaufgabe, sagte Oliver Fink (FDP). Auch Diana Thomas (CDU) sah darin die „einzig sinnvolle Variante“.

 Gute Nachricht für Eltern der festen Grundschulzeiten: Aus Gründen der Gleichbehandlung mit den Kita-Eltern sollen jetzt auch sie nach dem jüngsten Streik in diesem Bereich ohne Gegenleistung gezahlte Gebühren erstattet bekommen. Der Gesamtbetrag beläuft sich nach Angaben von Sibbel auf 4400 Euro. Dem gegenüber stehen Einsparungen bei den Personalkosten in Höhe von 5500 Euro. An dem Streik im Sozial- und Erziehungsdienst hatten sich auch Beschäftigte der festen Grundschulzeiten an der Fritz-Reuter-Schule und der Gorch-Fock-Schule beteiligt.

 Spricht die Internetseite der Stadt Eckernförde bald auch Plattdeutsch? Einen Prüfantrag der SPD dazu nahm der Ausschuss zustimmend zur Kenntnis. Das Plattdeutsche sei von kultureller Bedeutung, und ein plattdeutscher Internetauftritt sei ein Bekenntnis der Stadt dazu, sagte Jörg Meyer (SPD). Gerade Ortsansässige würde sich hier in ihrer Heimatsprache wiederfinden. Unklar ist hingegen, ob auch eine Vorlesefunktion möglich ist. Eine Anfrage der Verwaltung beim Software-Anbieter und in anderen Kommunen verlief negativ. Eine mögliche Verlinkung auf der städtischen Seite mit einem plattdeutschen Youtube-Video sei aus Datenschutzgründen bedenklich, hieß es weiter. So soll sich in einem ersten Schritt „Platt“ in Schriftform auf der Internetseite wiederfinden. Das Gesprochene, so Meyer, lasse sich dann später immer noch nachrüsten.

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Ein Artikel von
Christoph Rohde
Eckernförder Nachrichten

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