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Schulen stehen vor Fusion

Eckernförde Schulen stehen vor Fusion

„Wir wachsen zusammen“ – unter diesem Motto wollen Eltern und Lehrer der Gorch-Fock-Schule und des Standorts Süd der Grund- und Gemeinschaftsschule (Ex Albert-Schweizer-Schule) jetzt an der von der Stadt Eckernförde geplanten Fusion zu einer neuen Grundschule am Wulfsteert arbeiten.

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Wollen gemeinsam die neue Schule am Wulfsteert voranbringen: (v.l.) Torsten Piepereit, Anja Bünte, Alexandra Grothusen, Heinke Marquardt, Katrin Brencher und Roland Panzer.

Quelle: Christoph Rohde

Eckernförde. Für Freitag, 26. Februar, sind alle Eltern, ihre Kinder sowie Interessierte zu einem Informations-Nachmittag eingeladen. Die Zeit des Aufbegehrens gegen den im Schulentwicklungsplan geforderten Umzug der Gorch-Fock-Schule ist vorbei. „Wir mussten uns damit abfinden“, sagt Anja Bünte von der AG „Grundschule hoch zwei“ (so der Arbeitstitel). Lehrer und Eltern blicken jetzt nach vorn. „Wir möchten das Optimum für unsere Kinder erreichen, daran wollen beide Elternschaften gemeinsam arbeiten“, sagt Roland Panzer, ebenfalls AG-Mitglied. Die neue Schule in den alten Räumen der Albert-Schweizer-Schule wird eine reine Grundschule und eigenständig sein. Ein Name ist noch nicht gefunden. Die Leitung soll die bisherige Gorch-Fock-Schulleiterin, Heinke Marquardt, übernehmen.

 Auf einem Pressetermin am Freitag demonstrierten die Eltern Einigkeit. Die Fusions-AGs beider Schulen sollen jetzt zu einer verschmelzen. Auf Lehrerebene laufen dieses Jahr bereits Besprechungen unter den Fachleitungen. Der Umzug der Gorch-Fock-Schule an den Wulfsteert ist für das Schuljahr 2017/18 vorgesehen. Die Stadt erwartet ein Gesamtkonzept, wie die neue Schule aussehen soll. Daran wollen Lehrer und Eltern gemeinsam mitwirken. Nach dem Info-Nachmittag sollen sich Arbeitsgruppen bilden. Fragen eröffnen sich nicht nur zu Schulhof-Gestaltung oder zum grundschulgerechten Umbau von Werk- und Physikraum. Auch die pädagogische Ausrichtung (Offene Ganztagsschule oder Betreute Grundschule? Notenzeugnisse oder Berichtszeugnisse?) gilt es abzustimmen. Fest steht bereits, dass der Carlo Club, der ehrenamtlich Kinder mit besonderem Förderbedarf betreut, mit umzieht.

 „Wir sind froh, dass alle an einem Strang ziehen“, sagt Katrin Brencher, von der AG Standort Süd. Jetzt sollen möglichst viele mit ins Boot geholt werden, um die neue Schule zu gestalten. Am Info-Tag steht seitens der Stadt auch Bürgermeister Jörg Sibbel für Gespräche zur Verfügung. Kaffee und Kuchen gibt es gegen Spenden, eine spezielle Kinderbetreuung ist nicht vorgesehen.

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Ein Artikel von
Christoph Rohde
Eckernförder Nachrichten

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