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Na, wie ist das Blatt?

Eckernförde Na, wie ist das Blatt?

Volles Haus, konzentrierte Spieler und eine zufriedene Vorsitzende: Bei den 27. Skat-Stadtmeisterschaften des 1. Eckernförder Skatclubs am Sonnabend wurde Runde um Runde gereizt, gerechnet und gezockt. Die Teilnehmer kamen aus allen Ecken Schleswig-Holsteins.

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Konzentrierte Ruhe: Bei den 27. Skat-Stadtmeisterschaften wurde viereinhalb Stunden eifrig gespielt.

Quelle: Lutz Timm

Eckernförde. Rund viereinhalb Stunden später stand mit Hans-Jürgen Scepanik gleich ein doppelter Kartenkönig fest – der Spieler des SV Hammer aus Kiel krönte seine Leistung mit dem Gewinn der Einzelwertung und setzte sich auch im Tandem mit Mitspieler Wolfgang Wohlert (Skatclub Sylt) die Krone auf.

 90 Mannschafts- und Einzelspieler aus allen Ecken Schleswig-Holsteins hatten sich bei gemäßigten Temperaturen im gesamten Vereinsheim der Turn und Spielvereinigung (TUS) Eckernförde in der Bergstraße zusammengefunden, um im Spiel mit 32 Karten den besten unter sich zu ermitteln. Den besonderen Reiz, sich stundenlang im taktischen Wettkampf um Buben, Damen und Asse zu messen, erklärte Gabriele Sievert, Vorsitzende des Skatclubs. „Skat ist ein Denksport für jeden. Es ist kein Glücksspiel, dafür hat es viel mit Strategie und Geselligkeit zu tun.“ Natürlich müsse man ein bisschen rechnen und analytisch denken können. „Aber das Interessanteste ist es, den Gegner zu beobachten und zu gucken, wie er reizt und ob er nervös ist“, befand die Vereinschefin.

 Dass in diesem Jahr wieder mehr Spieler als in den vergangenen Jahren teilgenommen haben, freute Sievert besonders. Auch der eigene Verein leidet nicht an dem vielbeschworenen Mitgliederschwund. „Gerade heute haben wir ein neues Mitglied gewonnen“, sagte sie. Nur mit dem jugendlichen Nachwuchs hapere es etwas. Grund dafür gibt es eigentlich kaum, sind die Eckernförder doch auch überregional erfolgreich: Die Damenmannschaft ist gerade Sieger in der Verbandsgruppe Schleswig-Holstein und Hamburg geworden und reist im Oktober nach Magdeburg, um an den Deutschen Meisterschaften teilzunehmen.

 Bei der Siegerehrung vergaben die stellvertretende Bürgervorsteherin Anke Göttsch und Riesebys zweiter Bürgermeister Hartmut Schmidt, der traditionell mit dabei ist, die Pokale und Preisgelder an die erfolgreichsten Kartenklopper. Der zweite Platz ging mit 2825 Punkten an Dieter Schwarz (Böcklunder Skatfreunde) und Platz drei an Detlef Tams (SC Fährhaus) mit 2767 Punkten. Ausgezeichnet als beste Dame wurde Helga Wedell (Heidewinkel Harrislee).

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