22 ° / 16 ° wolkig

Navigation:
Busse zeigen sich in neuem Gewand

Stadtverkehr Busse zeigen sich in neuem Gewand

Drei neue Busse des Stadtverkehrs Eckernförde treten in einem neuen Gewand auf. Sie zeigen durch ihre Lackierung die Zugehörigkeit zum Nahverkehrsverbund Schleswig-Holstein (NAH.SH), und der möchte gemeinsam mit dem Land, den Kreisen und den kreisfreien Städten den Nahverkehr stärken.

Voriger Artikel
Warnstreik erreicht Eckernförde
Nächster Artikel
Neues Projekt: Leihomas und Leihopas

Kerstin Bügler (Stadtverkehr), Bernhard Wewers und Claudia Kolberg (NAH.SH, von links) stellen die drei neuen Busse in einheitlicher Gestaltung vor.

Quelle: Kai Pörksen

Eckernförde. 2014 wurde der Verbund gegründet. „Wir feiern bereits den zweiten Geburtstag, merken aber, dass wir in den Köpfen der Menschen noch nicht ganz angekommen sind“, so Burkhard Wewers, Geschäftsführer des Verbunds. Die neu gestalteten Busse sollen das Augenmerk besser darauf lenken. Das sieht auch Kerstin Bügler, Inhaberin des Stadtverkehrs Eckernförde, so. Gleich drei Busse hat sie in den Farben des NAH.SH gestalten lassen. „Mir ist wichtig, auch in Eckernförde zu zeigen, dass wir zum Nahverbund gehören“, sagt sie. Deshalb schicke sie die neu gestalteten Busse als echte Blickfänge auf die Straßen der Stadt und ins Umland. Für diese Idee hat sie sogar auf die übliche Beklebung mit Werbung verschiedener Firmen verzichtet.

Der Verbund soll eine bessere Verknüpfung von Bus und Bahn gewährleisten. Gemeinsame Fahrkarten gebe es zwar seit 2005, aber nun werde eine Optimierung der verschiedenen Fahrpläne ebenso angestrebt wie durchlässige Tarife, eine Handy-App zum Erwerb von Fahrkarten oder zum Schauen, ob der Bus oder die Bahn auch pünktlich ankomme, so Wewers. Die Busse sollen diese Bestrebungen nach außen sichtbar machen. „Eckernförde ist mit gleich drei Bussen ganz vorn dabei, diese Zahl kann nicht einmal Kiel vorweisen“, lobt er die Initiative von Bügler.

Die Aufmerksamkeit auf die Vorteile des Nahverkehrs lenken sollen auch die Slogans am Heck der Busse. Die Motive verdeutlichen, wie Fahrgäste im Gegensatz zu Autofahrern die Zeit in Bus und Bahn sinnvoll für sich nutzen können. Schüler hätten das schon lange erkannt, indem sie vor dem Unterricht ihre Schularbeiten auf der Fahrt nachholen, so Wewers schmunzelnd. „Für unser Ziel, Bus und Bahn weiter zu entwickeln, brauchen wir die Unterstützung starker Verkehrsunternehmen so wie hier in Eckernförde“, betonte er. Weitere seien in Schleswig-Holstein bereits in Planung.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten aus Eckernförde 2/3