16 ° / 8 ° Regenschauer

Navigation:
Ditsch-WM läuft in Waabs

Steinehüpfen Ditsch-WM läuft in Waabs

Wohl schon seit Jahrtausenden schleudern Menschen flache Steine aufs Wasser, um sie möglichst oft über die Oberfläche springen zu lassen. Fletschern, Ditschen, Schiefern oder auch Steinehüpfen wird der Zeitvertreib genannt. Nun soll der beste Ditscher ermittelt werden.

Voriger Artikel
Viel Leidenschaft für einen Haufen Wolle
Nächster Artikel
Ein Verletzter nach Laubenbrand

 Flach muss der Stein sein. Organisatorin Mandy Lenz wirft sich am Waabser Strand für die Ditsch-WM ein.

Quelle: Rainer Krüger

Waabs. In Waabs an der Ostsee läuft am Sonntag, 4. September, eine Weltmeisterschaft dafür. 

Ditsch-WM nennt sich das Turnier auf dem Campingplatz Heide. Die Tourismusmarketing-Gesellschaft Ostseefjord Schlei GmbH (OFS) stellte es auf die Beine. „Wir haben die Bezeichnung Ditsch-WM mit etwas Augenzwinkern gewählt“, erklärt OFS-Marketingchefin Andrea Simons. Doch auch wenn ihr global der Gesamtüberblick fehlt, ist sie sich sehr sicher, dass der Wettbewerb in Deutschland einmalig ist. „Eine DM ist es auf jeden Fall.“ 

Wo das Leistungsmaximum liegt, hat WM-Organisatorin Mandy Lenz recherchiert. „Der Weltrekord liegt bei 88 Sprüngen“, sagt die OFS-Mitarbeiterin. Auch über die beste Wurftechnik hat sie sich informiert. „Optimal ist es, wenn der Stein mit einem Winkel von 20 Grad auf die Wasseroberfläche trifft“, so Lenz. 

Bei der Ditsch-Premiere wollen die Veranstalter Champions in zwei Disziplinen ermitteln. „Meister der tausend Sprünge“ wird, wer mit fünf Steinen, die meisten Hüpfer markiert. Der „Meister der Genauigkeit“ muss von acht Steinen möglichst viele in ein Fangnetz mit 50 Zentimeter Durchmesser ditschen. Die Hürden für die WM-Teilnahme sind bewusst niedrig. „Das Mitmachen ist kostenfrei“, sagt Lenz. Die Vorrundenwettbewerbe starten um 11.30 Uhr.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Anzeige
Mehr aus Nachrichten aus Eckernförde 2/3