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Ein Spagat für den Küstenschutz

Strande Ein Spagat für den Küstenschutz

Es hätte kein schlechteres Wetter sein könne, um auf die Notwendigkeit für Küstenschutz hinzuweisen: Sonnenschein fast karibischen Ausmaßes herrschte am Montagmorgen, als Strandes Bürgermeister Holger Klink am Deich nahe dem Bülker Leuchtturm auf Probleme beim Küstenschutz aufmerksam machte..

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Bürgermeister Holger Klink weist auf kritische Schäden am Schutzdeich hin, der im Bereich Bülker Leuchtturm bis in die Fahrbahn unterspült wurde.

Quelle: Kai Pörksen

Strande. Dabei hatte Klink den Spitzenkandidaten der CDU Schleswig-Holstein, Daniel Günther, zu Gast. Auch die Ostsee könne bedrohlich werden, selbst wenn es nur selten den Anschein habe. Der jüngste Sturm habe immense Schäden angerichtet, so Klink (CDU). Teilweise hätten die Wellen bis in das Hinterland geschlagen, auch gewaltige Steinbrocken auf die Promenade geschleudert. Nun ringt der Bürgermeister darum, dass die Gemeinde bei der Beseitigung der Schäden in Höhe von fast 80000 Euro finanziell vom Land unterstützt wird. Probleme mache auch der Spagat zwischen Tourismus und Küstenschutz, für deren Bereiche zwei verschiedene Ministerien (Wirtschaft und Landwirtschaft) zuständig seien. Fristen seien zu kurz gesetzt, da müsse die Gemeinde erhebliche finanzielle Risiken eingehen. 

„Wir brauchen da mehr Verlässlichkeit – und auch mehr finanziellen Spielraum“, befand Günther. Man brauche nicht das Volumen der Westküste, aber dennoch eine feste Größe, mit der die Gemeinden an der Ostseeküste rechnen könnten, so der Spitzenkandidat. Zumal sich die Situation an den Küsten nach Meinung der Experten aufgrund höheren Sturmvorkommens und steigendem Wasserspiegel verschärfen werde. Im Bereich der Ansprechpartner sollte es einen Ansprechpartner als Koordinator geben, um den Gemeinden das Hin und Her zwischen den zuständigen Behörden zu ersparen.

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