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Strande investiert in seinen Hafen

Höhe Liegegebühren Strande investiert in seinen Hafen

Erst kommt die Ostmole dran, dann die Schwimmpontons auf den Stegen 3, 4 und 5. Im Strander Hafenausschuss wurden am Mittwoch die Weichen für künftige Arbeiten gestellt. Vorsitzender Peter Siemon (CDU) berichtete, was die Mitglieder empfahlen.

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Der schiefe Pfeiler zeigt es für Peter Siemon deutlich: Die Schwimmpontons im Strander Hafen müssen erneuert werden

Quelle: Rainer Krüger rik

Strande. „Die Vorplattung der Spundwand an der Ostmole muss erneuert werden“, sagte er. Es geht um rund 100 Meter. Siemon rechnet mit Kosten von 100000 Euro. Nach Empfehlung des Ausschusses kann jetzt die Ausschreibung beginnen. Die Arbeiten sollen 2018 erfolgen. Laut Siemon sind sie als Hafenunterhaltung zu verbuchen. Eine Folge der Arbeiten ist schon absehbar. „Die Liegegebühren werden steigen, weil die Kosten für die Spundwand wieder reingeholt werden müssen“, blickte Siemon voraus. Derzeit koste ein Wasserliegeplatz in Strande pro Saison 22 Euro pro Quadratmeter. Wie hoch der Anstieg sein wird, konnte der Ausschussvorsitzende noch nicht sagen. Frühestens wird er 2019 erfolgen. „Wir gehen von den tatsächlich entstandenen Kosten als Basis für die Gebührenberechnung aus“, erläuterte Siemon.

Anders sieht es bei den Stegen 3, 4 und 5 aus. Sie sollen neue Schwimmpontons erhalten. Die derzeitigen Pontons stammen noch vom Anfang der siebziger Jahre. „Sie sollen auf einen modernen Stand gebracht werden.“ Dazu gehört auch, dass die Abschnitte der aus drei Segmenten bestehenden Pontons nicht mehr durch lockere Übergangskonstruktionen verbunden werden. Vielmehr sollen die Teile so verbunden werden, dass der Ponton gleichsam aus einem Stück ist. Das werte die Stege auf. Unter anderem verschwinden so auch die schwerer zu sichernden Liegeplätze an den Übergangen zwischen den einzelnen Pontonsegmenten. Der Austausch der Pontons soll 2019 erfolgen. Siemons erste grobe Kostenschätzung liegt bei 350000 Euro. Auch für die Investition kann das Ausschreibungsverfahren eingeleitet werden.

Am Steg 3 wird allerdings schon vorher etwas gemacht. „Dort gibt es einen schiefen Pfosten. Er wird in diesem Winter aus Sicherheitsgründen ersetzt.“

Von Rainer Krüger

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