18 ° / 14 ° wolkig

Navigation:
Feine Feste in der Planung

Strande Feine Feste in der Planung

Strandes Sozial-, Kultur- und Touristikausschuss beschloss Großes in seiner Sitzung am Montagabend. Darunter ist ein neues Promenadenfest, das dank Beteiligung der Gastronomie schon fast steht. Und Strande will die NDR-Sommertour mit Stadtwette aufs Gelände zwischen Hafen und Schilksee holen.

Voriger Artikel
Freuden und Leiden der Rentner
Nächster Artikel
Natur als Spielzimmer

Das Promenadenfest zur Eröffnung der Flaniermeile im Juli 2015 war der volle Erfolg. Die Neuauflage für 2016 steht praktisch.

Quelle: Cornelia Müller

Strande.  Das Gremium nahm Weichenstellungen vor, über die Freude herrscht. Klink wurde einstimmig beauftragt, Sponsoren für maximal 15000 Euro über eine Agentur in Freidorf zu suchen, um den bereits mit dem NDR vorbesprochenen Stopp der Sommertour der Welle Nord und des Schleswig-Holstein-Magazins direkt vor den Sommerferien in Strande zu ermöglichen. Klink hatte beim Sender darum geworben. „Ich sage aber erst zu, wenn die Gemeinde die möglichen Kosten für die Logistik nicht selbst tragen muss“, versprach er. „Ein seriöses Event, zu dem über 10000 Gäste kommen und das Tage zuvor in den Medien angekündigt wird, wäre eine Supersache für uns“, betonte er und erntete von allen drei Parteien Zustimmung. 1000 Euro hingegen soll die Gemeinde selbst beisteuern zur zweiten Auflage des Festes an und auf der Promenade. Wann es im Sommer 2016 stattfindet, muss noch geklärt werden. Fest steht aber, dass jeder Gastronom im Bereich zwischen Acqua bis zum Kaiser je 400 bis 450 Euro für die Bühnenmusik zur Verfügung stellt und wieder kulinarische Überraschungen vorbereitet. Anbieter von außen sollen bei diesem Sommerfest von Strandern für Strander, das Gästen offensteht, nicht zum Zug kommen.

 Scharf kritisierten Klink und Ausschuss, dass die Wassersportschule neben dem Kurstrand im Sommer „von Anwohnern, die ihre Sichtachse gestört sahen, im Sommer weggemobbt wurde“. Einig legten die Vertreter fest, diese Fläche erneut dafür auszuweisen und das Gespräch mit Bürgern zu suchen, ihnen aber die Grenzen aufzuzeigen. Noch zwei gute Botschaften für den Strand: Vom Ende des Kurstrands bis östlich des Surferkiosks soll künftig der Hundestrand reichen. Und das Amt hat das „Bermudadreieck“ zwischen Ostmole und Kurstrand für angestrebte Strand-Trauungen akzeptiert. Alle Beschlüsse müssen von der Gemeindevertretung abgesegnet werden.

 Ein wenig erleichtert verfolgten die Gäste Klinks Bericht zur Flüchtlingssituation. „Ich kämpfe weiter für die dezentrale, integrierende Unterbringung von Menschen in Not. Ein Containerdorf, das Probleme schürt, kommt für mich auch als Notlösung nicht in Frage“, stellte er klar. Verärgert seien alle Bürgermeister und das Amt, dass der Bund die frühere Unterkunft Stohl und auch die eigenen Ferienwohnungen am Leuchtturm nicht dafür freigäben.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Anzeige
Mehr aus Nachrichten aus Eckernförde 2/3