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Kein neuer Vorsitzender

Surendorfer Turn- und Sportverein Kein neuer Vorsitzender

Der Surendorfer Turn- und Sportverein (STS) steht ohne 1. Vorsitzenden da. Bei den Wahlen in der Jahresversammlung Freitagabend im Sportheim Seestraße fand sich kein Nachfolger für den im Dezember aus gesundheitlichen Gründen zurückgetretenen Andreas Petersen. Doch handlungsunfähig ist der STS nicht. Dank Andreas Losch (auf dem Foto rechts).

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Schatzmeister Thorsten Breitner (links) dankt dem wiedergewählten stellvertretenden Vorsitzenden Andreas Losch für sein Engagement.

Quelle: Christoph Rohde

Schwedeneck. Losch als Stellvertreter wird die Vereinsgeschäfte weiterführen. Und es gibt Hoffnung für das nächste Jahr.

 Losch würdigte in seinem Bericht die Verdienste Petersens, der sechs Jahre dem STS vorstand. Er habe unter anderem den geplanten Mehrzweckraum mit angestoßen und für neue Pächter für die Vereinsgastronomie gesorgt. Ein möglicher Nachfolger zeichnet sich bereits ab. Laut Vorstand konnte ganz frisch ein Neumitglied gewonnen werden, das im kommenden Jahr für den Vorsitz kandidieren möchte. Der vereinserfahrene, 48-jährige Schwedenecker, dessen Name noch nicht bekannt gegeben wurde, soll zunächst ein Jahr im Vorstand hospitieren und sich dann zur Wahl stellen.

 Große Erwartungen setzt der STS in den Bau eines Mehrzweckraums durch die Gemeinde, dessen Planung sich immer wieder verzögert hatte. Inzwischen steht eine Förderung von 100000 Euro über die Aktivregion bereit. Bürgermeister Gustav Otto Jonas (SPD) berichtete, dass das Bau- und Genehmigungsverfahren beschleunigt werden soll. „Wir hoffen, dass das Projekt April oder Mai in die Ausschreibung geht.“ August oder September könnte der erste Spatenstich gesetzt werden. Fertigstellung wäre dann Dezember.

 Pläne für den 240 Quadratmeter großen Anbau liegen noch nicht vor. „Wir informieren, sobald es konkrete Zeichnungen gibt“, sicherte Losch den Mitgliedern zu. Das Gebäude soll an den jetzigen Parkplatz andocken und über einen Gang mit dem Sportheim verbunden werden. Der STS wäre Mitnutzer des Mehrzweckraums, beispielsweise Judo, Tanzen, Pilates und Behindertensport könnten hier angeboten werden. Von einer mobilen Luftgewehrschießanlage, die der Verein auf eigene Kosten anschaffen will, verspricht sich der STS Auftrieb für die zahlenmäßig schwächelnde Schützensparte.

 Gute Nachrichten gibt es auch für die Segelabteilung. Der Pachtvertrag für die Seglerbude ist um zehn Jahre verlängert. Voraussichtlich im Herbst soll in Eigenleistung mit der Dachsanierung begonnen werden. Turnen, die mit 208 Mitgliedern größte der neun Sparten, der Fußball, dessen 1. Herrenmannschaft dieses Jahr einen „einstelligen Tabellenplatz“ anpeilt, und der Handball, der sich in der Kreisliga B gut schlägt, sind weitere Aktivposten des Vereins. Sozial engagiert sich der Verein für Flüchtlinge: Asylbewerber werden beitragsfrei aufgenommen.

 Schatzmeister Thorsten Breitner konnte geordnete Finanzen präsentieren, bilanzierte aber auch einen leichten Mitgliederrückgang um 13 auf jetzt 570 Sportfreunde. Die Altersstruktur des STS zeigt, dass die meisten Mitglieder zwischen 41 und 60 Jahren (30 Prozent) und zwischen sieben und 14 Jahre (20 Prozent) alt sind. Bei den Wahlen wurde der zweite Vorsitzende Losch ebenso einstimmig wiedergewählt wie Schatzmeister Breitner und Pressewart Manfred Daudert. Für 25-jährige Mitgliedschaft ehrte der Vorstand Josef Biernacki. Dieses Jahr feiert der STS sein 70-jähriges Bestehen mit einem Stiftungsfest vom 26. bis 28. August.

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Ein Artikel von
Christoph Rohde
Eckernförder Nachrichten

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