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Zur Zoo-Premiere auf die Grüne Woche

Tierpak Gettorf Zur Zoo-Premiere auf die Grüne Woche

Eier vom Nandu, Federn vom Hornvogel und Felle unterschiedlicher Säugetiere sind eingepackt. Anschaulich und im Wortsinn auch begreifbar ist das Material, das Gabriele Ismer in ihrem Koffer nach Berlin hat. „Auch wenn wir die Tiere nicht mitnehmen können, wollen wir doch möglichst authentische Eindrücke von ihnen vermitteln“, kommentiert die Zoobiologin ihre Ausstattung für die Grüne Woche in Berlin.

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Gerüstet für die Premiere: Volker Strehlow und Gabriele Ismer vertreten ab Donnerstag erstmals den Tierpark Gettorf auf der Grünen Woche in Berlin.

Quelle: Rainer Krüger

Gettorf. Erstmals ist der Tierpark Gettorf ab Donnerstag auf der weltgrößten Agrar- und Ernährungsmesse vertreten.

„Für uns ist es ein Probeballon, ob der Auftritt auf der Schau sinnvoll ist“, sagt Ismer auch im Namen von Volker Strehlow. Mit dem Vorsitzenden des Vereins der Freunde des Tierparks Gettorf löst sie sich bis zum Messeende am Sonntag, 24. Januar, auf dem Stand in der Schleswig-Holstein-Halle 22a ab. Mit der Teilnahme an der Ausstellung will der Zoo nicht nur potenzielle Tierparkbesucher über Schleswig-Holstein hinaus ansprechen, sondern möglich noch Multiplikatoren. „Auch Vertreter von Busreiseunternehmen sollen die Grüne Woche besuchen. Es wäre doch gut, wenn sie den Tierpark als Ziel für sich entdecken“, findet Strehlow.

In Berlin werden sich die beiden mit Sicherheit bekannte Gesichter treffen. Denn der Zoo-Stand ist in den Auftritt der Aktivregion „Hügelland am Ostseestrand“ auf der Grünen Woche eingebunden. „Ich bin in der Whats-App-Gruppe der Aktivregion. Die Resonanz auf der Grünen Woche soll gut sein“, berichtet Strehlow aus Berlin. Er hatte die Idee gehabt, den Tierpark in den Auftritt der Aktivregion zu integrieren. „Wir hatten gut ein halbes Jahr zur Vorbereitung“, berichtet Ismer.

Mit ihrem Material wollen die Zoorepräsentanten das Motto „Erleben, entdecken, genießen“ umsetzten. „Eier, Federn und Felle dürfen auch angefasst werden“, so Ismer. Damit sind Besucher den Tieren quasi hautnah. Wenn alles klappt, werden sie neugierig. „Bei uns gibt es gut 150 Arten zu entdecken“, sagt sie. „Zum Genießen können Gäste dann ins Café im Zoo gehen“, ergänzt Strehlow. Natürlich gehören auch Aufkleber und Plüschtiere mit zum Messe-Equipement. Und auch mit ihnen setzt der Tierpark auf die eigene Note. „Unsere Plüschis sind nicht beliebig. Wir haben nur Arten dabei, die tatsächlich bei uns gehalten werden“, stellt sie klar.

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