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Tonnenschwere Kartoffelspende

Lindhof Noer Tonnenschwere Kartoffelspende

Diese Spende war zu groß für eine Tafel allein. 1,8 Tonnen Kartoffeln gab das Versuchsgut der Kieler Uni in Noer, der Lindhof, am Dienstag an die ehrenamtlich organisierten Essensausgaben in Eckernförde, Rendsburg und Süderbrarup weiter.

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Sabine Mues (rechts) hatte zur Kartoffelspende gerufen. Horst Andresen, Hartmut-Heinrich Hollmer, Werner Ackermann, Carsten Matthiessen und Hans-Jürgen Schröder (von links) packten mit an.

Quelle: Rainer Krüger

Noer. Lindhof-Leiterin Sabine Mues erklärte, wie es zur tonnenschweren Spende kam. „Die Landwirtschaftskammer macht bei uns Sortenversuche im ökologischen Anbau. Weil nicht alle Kartoffeln für Analyseproben benötigt werden, blieb etwas über“, sagte sie. Da es sich bei den Kartoffeln vom Versuchsacker um einen Sortenmix handelt, konnten sie nicht im Hofladen verkauft werden.

Das war gut für die Tafeln. „Frau Mues hat Anfang der Woche bei uns angerufen. So eine große Kartoffelspende haben wir vorher noch nie bekommen. Weil unsere Lagerkapazität begrenzt ist, haben wir bei den Tafeln in Rendsburg und Süderbrarup angefragt, ob sie auch etwas haben wollen“, berichtete Hans-Jürgen Schröder von der Eckernförder Tafel. Sechs Männer packten beim Verladen der Säcke mit an. Jede Tafel erhielt 600 Kilogramm. Schröder war sich sicher, dass die Ökokartoffeln bei der morgigen Ausgabe ab 10 Uhr in Eckernförde gut weggehen werden. „Normalerweise kommen mindestens 150 Frauen und Männer zur Ausgabe, die meistens noch mehr Leute mitversorgen müssen“, sagte Schröder. Da das Abholen reibungslos klappte, konnte sich Mues vorstellen, die Tafeln auch nach der nächsten Ernte anzurufen.

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