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Stöbern auf Gut Wulfshagen

Wohlder Markt Stöbern auf Gut Wulfshagen

Ein breites Angebot auf Gut Wulfshagen lockte gleich an zwei Tagen Hunderte von Besuchern auf die Hofanlage. Anziehungspunkt war vor allem die Kunsthandwerkerscheune, in der sich die meisten der über 70 Anbieter mit ihren Ständen präsentieren.

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Martina Weiss präsentiert selbst gestaltete Sparschweine in allen Farben und Mustern.

Quelle: Kai Pörksen

Tüttendorf. Das weiße Herrenhaus des Gutes Wulfshagen strahlt mit seinem neuen Dach in der Sonne, als die ersten Besucher des inzwischen achten Wohlder Marktes den Innenhof der Hofanlage betreten und neugierig zu den Ständen strömen. Klaus Juschkat, neben Hofbesitzer Moritz Graf zu Reventlow Veranstalter des Marktes, kassiert bescheidene ein Euro Eintritt für ein breites Angebot an diesem Wochenende.

 Zwar ist der Besucherstrom am Sonnabend noch nicht sehr groß, doch Juschkat behält die Ruhe: „Der Haupttag ist der Sonntag, und unter 2000 Gästen waren wir noch nie“, sagt er. Großer Anziehungspunkt ist die Kunsthandwerkerscheune, in der sich die meisten der über 70 Anbieter mit ihren Ständen präsentieren. Hier gibt es Bewährtes wie selbst gestrickte Strümpfe für den kalten Winter ebenso wie kulinarische Besonderheiten und originellen Schmuck. Martina Weiss aus Langwedel bei Nortorf ist mit von ihr gestalteten Porzellanschweinen dabei, von denen die meisten als Spardose konzipiert sind. Bemalt, beklebt und gelackt sind sie und schillern in allen Farben. Und für die Fuß- und Handballfans gibt es sie sogar in den Vereinsfarben.

 Karin Jürgensen aus Bad Segeberg ist mit selbst gemachten Kuscheltieren dabei, das Fell hat sie, Mitglied im Kaninchenzüchterverein, von ihren Lieblingen daheim. Da darf auch ein Seehund einmal Kaninchen tragen, die Kinder wird es freuen, so weich ist das Fell. Ein Stück weiter gibt es bei Ute aus Elmshorn („Bitte ohne Nachnamen“) „gedengelte Gedönsketten“, originelle Metallbroschen und -ketten mit – Gedöns eben.

 Vor der Scheune hat es sich Andrea Bolde aus Dänischenhagen gemütlich eingerichtet. Muscheltuch heißt ihr Stand, im Hintergrund steht ein kleiner Wohnwagen als Lager, und unter dem Vorzelt zeigt sie maritime Duschtücher mit wählbaren Namensbestickungen.

 Aus dem Torhaus dringt ein Hämmern nach draußen. Dort zeigt Schmied Rolf Reins aus Blickstedt gerade Besucherin Christine Aschenberg-Dugnus aus Strande, wo der Hammer hängt. Er schmiedet Dekomaterial für den Garten, und alles, was an diesem Wochenende damit erlöst wird, geht zugunsten der Hospiz-Initiative Kiel. „Das liegt mir am Herzen“, sagt Reins und freut sich über das rege Interesse.

 Für einen weiteren guten Zweck werden draußen in einem extra aufgebauten Bassin Enten auf die Reise geschickt. Wer gewinnt, darf kostenlos in den Gettorfer Tierpark. Und wer mitmacht, der spendet automatisch für dessen Förderverein. Lisa Afrossin wacht darüber, dass nicht geschummelt wird. Die Nummer Zwei ist dabei, Amelie (8) hat gewonnen.

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