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Übung simulierte Brand am Dorftreff

Probealarm Feuerwehr Übung simulierte Brand am Dorftreff

Feuer in Gammelby. Der Dorftreff „Alte Schule“ brennt. 100 Feuerwehrleute rückten nach dem Alarm um 18.48 Uhr am Donnerstag an. Kurz nach Ankunft atmen sie erleichtert auf, denn es handelt sich nur um eine Übung.

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Bei einem Probealarm waren 100 Einsatzkräfte aktiv.

Quelle: Rainer I. Krüger

Gammelby. Das Szenario für den Probealarm der Amtsfeuerwehr Schlei-Ostsee hat sich Thomas Beerbaum ausgedacht. Der Gammelbyer hat einen besonderen Schwerpunkt auf den Einsatz der Atemschutzgeräteträger gelegt. Entsprechend müssen im Laufe des Abends elf Aktive die Maske aufsetzten.

Der stellvertretende Amtswehrführer hat das Szenario im Schützenheim am Dorftreff angesiedelt. „Das Schützenheim brennt. Zwei Personen werden vermisst“, nennt er die Ausgangslage für die Nothelfer aus fünf Wehren: Aktive aus Altenhof-Aschau, Barkelsby, Goosefeld, Kochendorf und natürlich Gammelby sind angerückt.  Da es ein Großfeuer sein soll, geht es auch darum Löschwasser heranzubekommen. So müssen Schläuche zu zwei Hydranten und dann bis an die Au gelegt werden. Schon allein deshalb kann die Übung nicht unbemerkt bleiben. Denn die Schläuche führen über den Schulweg bis zur Straße An der Au. Damit ist die Ortsdurchfahrt im Westen definitiv gesperrt.

Speziell wird das Ganze, als ein Duo unter Atemschutz im verqualmten Schützenheim  Hilfe rufen muss. „Eine Gasflasche ist explodiert. Dabei  wurde einer der Kamerden verletzt“, beschreibt Beerbaum die Übungsverschärfung für den Einsatzleiter, Gammelbys Wehrführer Andreas Flügge. Also muss ein Resevetrupp hinterher, um die beiden zu retten. „Andreas Flügge hat das Geschehen sehr geordnet und mit Ruhe koordiniert“, lobt Amtswehrführer Jens Reinhold. So ist der fiktive Brand am Dorftreff um 19.45 Uhr gelöscht. Flügge ist zufrieden, dass mal wieder Gammelby Ort einer Amtswehrübung  war, denn schließlich müssen sich auch die Nachbarwehren bei Großeinsätzen dort auskennen. „2007 war die Amtswehr zuletzt hier“, erinnert sich Flügge.  „Wir wollten bewusst eine Übung, die nicht im Herbst liegt“, erläutert Reinhold die Terminwahl im Frühjahr.

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