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Verlässlicher und flexibler Ferienspaß

Bei der Awo in Gettorf Verlässlicher und flexibler Ferienspaß

Radik konnte seinen Geburtstag am Freitag zusammen mit vielen anderen Kindern feiern. Der Neunjährige gehört zu den 61 Mädchen und Jungen, die für die Sommerferienbetreuung der Gettorfer Awo angemeldet sind.

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Tennis mit Luftballons: Bei der Ferienbetreuung kommt Bewegung nicht zu kurz.

Quelle: Burkhard Kitzelmann

Gettorf. Seit 2012 sorgt die Arbeiterwohlfahrt für eine verlässliche Betreuung in den Sommer- und auch auch in den Oster- und Herbstferien. Die Kinder können ab 7 Uhr gebracht werden und auf Wunsch bis 16 Uhr bleiben. „Die Reaktionen der Eltern und Alleinerziehenden, die dieses Angebot nutzen, sind durchweg positiv“, so Awo-Geschäftsführerin Silke Knippschild. Geschätzt werde nicht nur die Verlässlichkeit, sondern auch die Flexibilität. Knippschild: „Ob eine Woche, zwei Wochen oder die ganzen Ferien, ob an fünf Tagen in der Woche und zum Beispiel nur montags und freitags, ob ab 7 oder erst ab 9 Uhr – alles ist möglich.“ Teilnehmen können Kinder aus den Klassen eins bis sechs. Die Kosten liegen bei 20 Euro pro Tag einschließlich Mittagessen, Getränken und Eintrittspreisen, beispielsweise für den Tierpark. Wer sich das nicht leisten kann, muss nicht außen vor bleiben. Die Awo-Geschäftsführerin versichert: „Wir finden in der Regel immer einen Weg.“

 Finanziell unterstützt wird die Ferienbetreuung von der Gemeinde, als Partner konnte die Awo den GTV, den GSC, den Tennisclub und den Schachclub Phönix gewinnen. Am Freitag waren die Kinder mit ihren Betreuerinnen Diana Kay und Alina Wollborn beim Tennisclub zu Gast. Jana Brandewiede, die beim GTV zur Sport- und Fitnesskauffrau ausgebildet wird, zeigte den Kindern, wie mit Ball und Schläger umgegangen wird. Als Einstieg wurde mit Luftballons geübt. Aber auch bei anderen Bewegungsspielen waren die Ferienkinder mit Begeisterung bei der Sache. Bei den Outdoor-Versionen von Spiele-Klassikern merkten sie, dass man auch bei Memory und Mensch-ärgere-dich nicht ganz schön aus der Puste kommen kann. Aber das war von Jana Brandewiede ja auch durchaus so beabsichtigt, denn „Kinder bekommen heutzutage oft viel zu wenig Bewegung“.

 In der jetzt zu Ende gehenden Woche nahmen auch fünf Flüchtlingskinder an der Betreuungsaktion teil. „Die Interaktion mit deutschen Kindern, die in den Ferien oft zu kurz kommt, ist für die Flüchtlingskinder sehr, sehr wichtig“, so Silke Knippschild. An zwei Nachmittagen hatten die Kinder Besuch von einer DAZ-Lehrerin und konnten auf spielerische Art ihre Deutschkenntnisse verbessern.

 Unvergessen bleibt den Kindern ein Besuch im Tierpark. Geburtstagskind Radik konnte sich gar nicht an den Affen sattsehen, der ebenfalls neunjährige Karim hatte vor allem die Zebras in sein Herz geschlossen. Max (8) dagegen schwärmte von der Hüpfburg, die den Kindern einen ganzen Tag lang zur Verfügung stand. Auch eine Pizza-Aktion kam bei den Kindern prima an.

 Silke Knippschild hat sich vorgenommen, für künftige Ferienbetreuungen im Vorfeld mehr Werbung zu machen. „Ich will zum Beispiel verstärkt auf die Schulen und auf die Arbeitgeber in der Region zugehen“, so ihr Plan. „Wenn das Angebot besser bekannt ist, kann in den Familien im Herbst viel entspannter für den Sommerurlaub im nächsten Jahr geplant werden“, ist die Awo-Geschäftsführerin überzeugt.

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Burkhard Kitzelmann
Eckernförder Nachrichten

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