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Viel weniger Badetote als im Vorjahr

Schleswig-Holstein Viel weniger Badetote als im Vorjahr

Beim Baden hat es in dieser Saison in Schleswig-Holstein bisher deutlich weniger schwere Unfälle gegeben als im Vorjahr. Seit Mai wurden im Norden zwei Todesfälle bekannt, zu denen es im Juli auf Sylt und in Flensburg kam.

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Im vergangenen Jahr gab es viele Badetote an Seen, Nordsee und besonders rund um die Ostsee. Dieses Jahr ist die Zahl überschaubar.

Quelle: Carsten Rehder/dpa

Eckernförde . Im vorigen Jahr gab es in der Saison 16 Tote und damit besonders viele, sagte der Landesgeschäftsführer der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Thies Wolfhagen. Im vergangenen Jahr absolvierte die DLRG im Norden mehr als 100 Rettungseinsätze und damit das Vierfache des sonst Üblichen.

Der wesentliche Unterschied: 2014 lockte im Juli warmes Wasser zum Baden, das in der Ostsee aber oft gefährlich war. Starke auflandige Nordostwinde hatten kräftige Wellen und starke ablandige Strömungen zur Folge. Viele Urlauber unterschätzten dies. In diesem Jahr wiederum gab es lange kein durchgängig gutes Badewetter, so dass auch die Zahl der Unfälle zumindest bisher erheblich niedriger war als im Vorjahr.

Die DLRG-Helfer hatten aber schon auch damit zu tun, abgetriebenen Kitesurfern, Stand-up-Paddlern oder Kindern auf Luftmatratzen zu helfen. In Eckernförde war auch ein Flüchtling ernsthaft in Gefahr geraten, der seine Schwimmfähigkeit überschätzt hatte. Gerade junge Männer neigten dazu, sagte Wolfhagen.

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