27 ° / 11 ° heiter

Navigation:
Zu viel für Eckernförde

RSH-Kindertag Zu viel für Eckernförde

Das Wetter war super, das Programm attraktiv. Besser hätten die Voraussetzungen für den RSH-Kindertag in Eckernförde nicht sein können. Doch am Ende waren nicht alle zufrieden. Enttäuschte Gesichter gab es vor allem bei denen, die am Sonntag nicht mehr auf das Veranstaltungsgelände kamen.

Voriger Artikel
Keine Rundfahrten mehr auf der Bucht
Nächster Artikel
Stützpunkt stellt sich neu auf

Dichtes Gedränge auf dem Hafengelände während des Auftritts von Lena

Quelle: RSH/M. Knopp

Eckernförde.  „Das war etwas zu viel für Eckernförde“, bilanziert Wolfgang Petersen, Leiter des örtlichen Polizeireviers, den bestbesuchten und zugleich auch friedlichsten Veranstaltungstag in der jüngsten Geschichte der Stadt. Von der Menge an Menschen seien wohl alle, die an der Vorbereitung und Planung beteiligt gewesen sind, überrascht worden, vermutet der erfahrene Beamte. Dass schon am frühen Nachmittag vorübergehend keine Besucher mehr auf das Gelände gelassen wurden, erklärt Petersen mit dem Schutz für alle: „Die Sicherheit hat absoluten Vorrang.“

 Das konnten vor Ort allerdings nicht alle verstehen. Vor allem die, die mit der Familie eine längere Anreise hatten und enttäuscht waren, Stars wie Lena und Tom Beck dann doch nicht live erleben zu können. Schon gegen 12.30 Uhr sei direkt vor der Bühne kein Platz mehr gewesen. Und die, die sich schon frühzeitig dort eingefunden hatten, harrten entschlossen aus.

 Auch auf der Strandpromenade gab es lange Zeit kein Durchkommen, was daran lag, dass auch hier von den Vereinen und Verbänden der Region ein unterhaltsames und vielfältiges Programm für Kinder geboten wurden.

 „Das Wetter war vielleicht ein bisschen zu gut“, versucht Katrin Haltermann, Pressesprecherin von RSH, einen Grund für den Ansturm zu finden. Da es in anderen Landesteilen nicht so sonnig gewesen sei, hätten sich wohl viele spontan auf den Weg nach Eckernförde gemacht und sich auch durch Radiodurchsagen nicht von einem Besuch des Kindertages abhalten lassen. RSH hatte wiederholt auf die Verkehrssituation und das volle Veranstaltungsgelände am Hafen hingewiesen. Gerade deshalb habe es nur die Devise „Sicherheit geht vor“ geben können. So wurde in Absprache mit der Polizei der Zugang aufs Gelände zeitweise gesperrt. Die Sicherheitskräfte hätten ihr Bestes gegeben, würden in solcher Situation aber auch sehr unter Druck stehen. Viele Besucher hätten für die Sicherheitsmaßnahmen volles Verständnis gezeigt und seien zum Strand ausgewichen, wo es weitere kostenlose Angebote gab. Dennoch, so betont die RSH-Sprecherin, nehme man die Kritik sehr ernst und könne jeden verstehen, der sich auf diesen Tag gefreut habe und am Ende enttäuscht wurde. „Auch für uns wäre es schöner gewesen, wenn alle das Programm hätten genießen könne“, bittet sie um Verständnis.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Uwe Rutzen
Ressortleiter Eckernförder Nachrichten

Anzeige
Mehr aus Nachrichten aus Eckernförde 2/3