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Rentenkasse um 10 000 Euro betrogen?

Vorwurf Urkundenfälschung Rentenkasse um 10 000 Euro betrogen?

Hat er Krankengeld ergaunert, obwohl er nicht krank war? Ein 53-Jähriger aus einer Gemeinde bei Eckernförde muss sich seit Montag vor dem Amtsgericht Eckernförde wegen des Vorwurfs der Urkundenfälschung verantworten. Er selbst bestreitet die Tat. 10000 Euro soll er erschwindelt haben.

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Ein 53-Jähriger aus einer Gemeinde bei Eckernförde muss sich seit Montag vor dem Amtsgericht Eckernförde wegen des Vorwurfs der Urkundenfälschung verantworten.

Quelle: A3399 Arne Dedert

Eckernförde. Laut Anklage soll der Mann, der bei einem Sicherheitsdienst beschäftigt und verheiratet ist, von Juli 2013 bis Februar 2014 vier Auszahlungsscheine für Krankengeld selbst unterschrieben und bei der Rentenversicherung eingereicht haben. Die Unterschrift des Arztes, der ihn tatsächlich von Mitte Dezember 2012 bis Mitte Mai 2013 arbeitsunfähig geschrieben hatte, soll er nachgeahmt haben. Diese Auszahlungsscheine trugen laut Anklage auch den Praxisstempel.

Am Montag sagte der Angeklagte aus: "Von Mai bis Juni war mein Arzt im Urlaub. Ich war zunächst bei einer Vertretungsärztin und beim Medizinischen Dienst in Hamburg, die meine Krankheit festgestellt haben." Danach sei er mehrfach in der Praxis seines Arztes gewesen. Er habe von einer Mitarbeiterin die Spritzen und Medikamente bekommen. "Eine Sprechstundenhilfe gab mir jeweils den unterschriebenen Schein. Wer als der Arzt sollte unterzeichnet haben? Wie hätte ich an den Stempel kommen sollen? Ich habe keine Ahnung, was schief gelaufen ist. Ich wurde auch nicht benachrichtigt, dass ich etwas zurückzahlen sollte", betonte er.

Am Freitag, 9. Juni, wird das Gericht Zeugen aus der Arztpraxis und von der Rentenversicherung hören.

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Ein Artikel von
Cornelia Müller
Eckernförder Nachrichten

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