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Rendsburg-Eckernförde unter den Top drei

Wahlbeteiligung Rendsburg-Eckernförde unter den Top drei

Mit einer Wahlbeteiligung von 78,8 Prozent liegt der Kreis Rendsburg-Eckernförde unter den Top drei im Land. In Schleswig-Holstein hat sich nur im Herzogtum Lauenburg (79,1 Prozent) und im Kreis Pinneberg (79) ein größerer Anteil der Wahlberechtigten am Sonntag auf den Weg zur Urne gemacht.

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Am Tag nach der Bundestagswahl 2017 liegt ein AfD-Plakat im Laub auf dem Platz an der St.-Nikolai-Kirche in Eckernförde.

Quelle: tilmann Post

Eckernförde/Rendsburg. Selbst im Bundesvergleich liegt der Wahlkreis 4 weit vorn, lediglich in einigen Fällen vor allem im Süden Deutschlands wurde die 80-Prozent-Marke geknackt.

Überdurchschnittlich hoch fiel die Beteiligung etwa in Strande aus. Dort erreicht der Anteil zusammen mit der nicht konkret zu ermittelnden Zahl der Briefwähler annähernd 90 Prozent. Laut Wahlleiter Jens Rönnfeldt liege das nicht zuletzt am "Zugpferd Wolfgang Kubicki". Der FDP-Politiker lebt in der Ostseegemeinde. Deshalb erreichten die Liberalen dort sicher auch das Traumergebnis von 31,4 Prozent der Zweitstimmen.

Die Alternative für Deutschland (AfD) kam hingegen nirgendwo im Kreis auf ihren Bundeswert von 13 Prozent. Selbst zweistellige Anteile blieben die Ausnahme, etwa in Rendsburg mit 10,5 Prozent. In Altenhof waren es hingegen nur 2,6 Prozent. Die Statistik zeigt aber auch, dass die Partei trotz des niedrigen Niveaus im Kreis (insgesamt 7,4 Prozent) ihr Ergebnis gegenüber der vergangenen Bundestagswahl nahezu überall gesteigert hat.

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Tilmann Post
Chefreporter Eckernförde

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