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Frühstart wegen frischer Temperaturen

Westenseeschwimmen Frühstart wegen frischer Temperaturen

 „Den Schwimmern war so kalt, dass wir schon vor 14 Uhr gestartet sind“, hatte Niels Clausen, in Personalunion Vorsitzender des DLRG Felde und Zeitnehmer beim Westenschwimmen, angesichts 15 Grad Lufttemperatur am Sonnabend kurzfristig entschieden.

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Schon vor 14 Uhr rannten die Schwimmer in den Westensee.

Quelle: Beate König

Felde. 49 Sportler aus dem ganzen Land rannten beim Massenstart für die 500, 1000 und 1500 Meter Strecke in den See. Dirk Runge kehrte als Erster vom 500-Meter-Kursus zurück. „Kalt, dunkel, man konnte die Hand vor Augen nicht sehen. Absolut anders, als in der Schwimmhalle“, beschrieb der 33-Jährige etwas entsetzt sein erstes Natur-Schwimmerlebnis. „Ich war froh, dass ich einen Neopren-Anzug anhatte.“ Dass er Minuten vor allen anderen Startern ins Ziel am Strand lief, hatte der Neumünsteraner nicht bemerkt. Die acht Arbeitskollegen der Firma Danfos, die teils für den Triathlon in Kiel trainierten und Runge zur Teilnahme überredet hatten, konnte der Sportler bei seiner Seepremiere mit seiner Technikwahl verblüffen: „Kraulen klappte nicht, da bin ich auf Brustschwimmen umgestiegen.“

Die Familienehre verteidigten Barbara van Zweeden und Tochter Jana Busch beim gemeinsamen Start zu unterschiedlichen Distanzen. „Wir haben das Schwimm-Gen“, vermutete die Mutter, die früher Wettkampfschwimmerin war, nach ihrer Rückkehr von 500 Metern, während Jana 1,5 Kilometer schwamm. „Du hast mehr als 16 Bahnen geschwommen“, begrüßte Elske Busch, wie der Vater Henning Busch DLRG-Rettungsschwimmer, ihre große Schwester nach der Rückkehr.  „Mama, ich brauche ein Handtuch“, war die knappe Antwort.

Leicht verschwommen  - das galt bei Triathletin Marianne Möller erst für den Blick durch ihre beschlagene Schwimmbrille, dann, als Folge, auch für ihre Strecke. „Ich hatte einen anderen Hafen angesteuert“, erzählte die ausgekühlte Starterin bei einer heißen Tasse Kaffee am Kuchenbuffet, das die DLRG Felde üppig mit stärkendem Süßen und Bananen bestückt hatte. „Dann haben Sie jetzt eine Bonustrecke“, sagte Roman Weber vom DRLG Kiel. Wie die DLRG-Gruppe aus Hörnerskirchen bei Itzhoe hatten die Kieler das Westenseeschwimmen für einen Tages-Ausflug genutzt. Die Idee dazu hatte die DLRG Felde 2015. „Sie hat im vergangenen Jahr landesweit dafür E-Mail-Einladungen verschickt“, erzählte Betreuerin Daniela Gold.

 

Ergebnisse: www.dlrg.felde.de

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